Archive for the ‘Gesellschaft’ Category

Offline: Ubisoft blamiert sich mit Online-Kopierschutz

Tuesday, March 9th, 2010

Quelle: golem.de

An die Kunden die sich Silent Hunter 5 und Assassin’s Creed 2 von Ubisoft gekauft haben

Ihr denkt, ihr habt ein offline Spiel gekauft, also ein Spiel welches nicht zwingend eine Internetverbindung braucht um es spielen zu können?

Ihr braucht eine Internetverbindung, sonst wird das Spiel nicht funktionieren. Nicht weil es nicht funktionieren könnte, wie ein Onlinespiel der Sorte World of Warcraft oder EVE Online, sondern weil es nicht funktionieren darf.

Ihr habt Geld dafür ausgegeben weil ihr einen fairen Gegenwert dafür erwartet oder einfach nur ehrlich seid und nichts mit Raubkopien, Trojaner, Viren, Malware und Dergleichen zu tun haben wollt?

Die DRM (Digital Right Management) Software – welche überprüft, ob ihr eine Original Software habt – installiert sich auf eurem Betriebssystem und kann euch in der Benutzung anderer Software einschränken oder ganz daran hindern. Dies kann dazu führen, dass euer System für Angriffe und Spionage von ausserhalb anfällig wird (Rootkit von Sony BMG).

Ihr glaubt DRM verhindere Raubkopien und die illegale Nutzung der Software?

Innert kürzester Zeit sind die Original Spiele – ihres Kopier- und Abspielschutz entledigt – auf einschlägigen Seiten im Internet verfügbar. Der Vorwurf, dass “ge-crackte” Software häufig mit Malware, Trojaner und sonstigen Backdoors verseucht seien, trifft ironischerweise in den meisten Fällen nicht zu. Zudem gehören Personen die sich nie ein Spiel kaufen, diese aber im Internet kostenlos herunterladen, definitiv nicht zu der Kundengruppe von Ubisoft. Dieses Phänomen ist weder neu, noch lässt sich solch ein Verhalten auch komplett verhindern.

Ihr denkt, dass ihr das erworbene Spiel auch in 3 Jahren noch spielen könnt?

Solange Ubisoft die Authentifizierungsserver nicht vom Netz nimmt, trübt nichts den Spielspass, ausser ihr habt keinen Internetzugang oder Ubisoft führt gerade “Wartungsarbeiten” an den entsprechenden Servern durch. Es kann davon ausgegangen werden, dass Ubisoft die Server nur solange Verfügbar halten wird, wie es für sie wirtschaftlich ist diese zu betreiben. Ihr habt also das Spiel nicht gekauft, sondern nur die Nutzungsdauer über einen bestimmten Zeitraum, welcher Ubisoft definiert. Beispiele aus der Vergangenheit belegen diese Praktiken immer wieder auf neue. [1] [2] [3]

Ich wünsche euch viel Spass mit dem erworbenen Spiel und hoffe, dass ihr es in 3 Jahren immer noch spielen könnt.

US-Copyright-Lobby gegen Open Source

Monday, March 1st, 2010

Quelle: inside-it.ch

Ein Dorn im Auge sind der IIPA aber nach wie vor Länder, die den Einsatz von Open-Source-Software propagieren. So verlangt die IIPA etwa im Fall von Indonesien, Brasilien und Indien, dass die US-Regierung diese auf eine “Special 301 List” setzt. In dieser Liste werden Staaten aufgeführt, die die internationalen Copyright- und Patentabkommen nicht rigoros umsetzen. Auf dieser Liste landen nach der Idee der IIPA nun aber auch Länder, die den Einsatz von Open-Source-Software propagieren, wie zum Beispiel der Fall Indonesien zeigt. Die Empfehlung der dortigen Regierung, vermehrt auf Open-Source zu setzen, deutet die IIPA in ihrem Bericht als Schwächung der (amerikanischen) Softwareindustrie, die deren “langfristige Wettbewerbskraft untergrabe”, da mit der Empfehlung eine “künstliche Bevorzugung von Firmen” geschaffen werde, die freie Software und damit verbundene Dienste anböten. Eine solche Linie untergrabe “die Achtung von Rechten an geistigem Eigentum” und präge eine Mentalität, die “den Wert geistiger Schöpfungen nicht angemessen in Betracht zieht”.

Da geht es ganz alleine um die US-Software Industrie und deren Angst, in Zukunft vielleicht weniger Gewinn machen zu können.

Open Source mit Copyright- und Patentverstössen in Zusammenhang zu bringen ist absurd und zeugt von Ignoranz seitens der IIPA. Offensichtlich wird hier wieder versuchte Andersdenkende in ein “Achse des Bösen” – Schema zu zwängen. Vor lauter Nebelkerzenrauch hat die IIPA aber vergessen zu erwähnen, dass das Internet ohne Open Source gar nicht existieren würde, denn der grösste Teil aller Webserver – der Apache, selbst Open Source – läuft auf Unix und Linux.

Zudem ist Open Source Software ein Wettbewerbsmotor, denn alle können es benutzen und der, der das bessere Geschäftsmodell hat wird am Markt bestehen. Im weiteren verhindert Open Source Monopolstellungen, mindert ein stagnieren von Innovationen und fördert Neues. Denn wenn alle Marktteilnehmer ein Produkt verbessern können, fördert dies den Wettbewerb und der Kunde hat die Wahl welches Produkt er wählen möchte oder kann.

Red Hat, Novell (SuSE), IBM, Google oder Sun (Oracle) machen einen grossen Teil ihres Umsatzes mit Open Source Produkten. Firmen und Schulen die Dienstleistungen rund um Open Source anbieten boomen und auch Firmen die ausschliesslich proprietäre Produkte verkaufen, benutzen gerne Open Source Software in ihrem Unternehmen.

Eigentlich ist der IIPA Bericht ein schlechter Troll Versuch und könnte ignoriert werden. Leider werden Personen in dieser Sache Entscheidungen fällen, die entweder keine Ahnung von der Materie haben oder von lauter Rauch und Schwarz-Weiss Denken nicht mehr über den Tellerrand hinaus sehen können.

Das die Homepage der IIPA bei einen Provider gehostet ist der auch Open Source einsetzt, kann man als Ironie verstehen :-)

«Das sind durchgeknallte Künstler, die irgendeinen Mist ablassen»

Monday, March 1st, 2010

Quelle: tagesanzeiger.ch

Nochmals: Nach welchen Kriterien soll entschieden werden? Geht es einfach darum, ob etwas dem Christoph Mörgeli gefällt?
Nein, aber ein Swingerclub in einem Museum ist keine kulturelle Leistung – und 95 Prozent der Bevölkerung sind da wohl mit mir einig. Die Pro Helvetia findet das aber super, offenbar haben die zu viel Geld.

Die Tatsache das man über einen “Schwingerclub-Event im Museum” spricht, zeigt schön auf, dass hier einen Prozess stattfindet, der die Menschen bewegt. In diesem Sinne hat sich das Projekt schon ausbezahlt. Kunst kann auch kontrovers sein, was ja beim Projekt: Hochseekran auch der Fall war.

Im Gegenteil. Wenn Sie Büchel zeigen würden, erhielten Sie noch mehr Geld, vielleicht sogar von der Pro Helvetia…
Nein, da wären ich und das Museum schon am nächsten Tag weg. Stellen Sie sich vor, ich würde eine solche Installation montieren! Ich… Nein, das wäre unmöglich… So etwas können sich nur die Linken leisten.

Herr Mörgeli, seit wann hat Kunst etwas mit der politischen Position zu tun?

Australien protestiert gegen Internetfilter

Tuesday, February 16th, 2010

Quelle: golem.de

Die Regierung will Anfang kommenden Jahres ein Filtersystem einführen, das Nutzern den Zugang zu bestimmten Websites blockiert. Kommunikationsminister Stephen Conroy begründet die Einführung der Filter mit Jugendschutz und mit dem Kampf gegen Kinderpornografie.

Kinderpornografie lässt sich mit einem Filter schon gar nicht verhindern. Zudem lässt sich so ein Filtersystem unmöglich administrieren um es immer auf dem neusten Stand zu halten.

Wer nur ein wenig Ahnung vom Netz hat wird feststellen, dass der Austausch von solchem Bild- und Filmmaterial nicht über Webseiten wie “childporn.net” oder “kinderporno.de” läuft, welche man mit einem Filter relativ leicht sperren könnte.

Stattdessen benutzen diese “Subjekte” Kanäle wie Chats, Messengers, anonyme E-Mail Accounts, P2P und Bot Netzwerke zum verteilen des Materials. Was zudem ganz klar sein muss: Die Daten werden fast immer verschlüsselt ausgetauscht und die Zugangskanäle sind kontrolliert und hauptsächlich den eingeweihten Pädophilen untereinander bekannt. Die Massnahme einen Internetfilter zu installieren wird nichts bringen ausser die Erkenntnis, dass er nichts bringt.
Zudem können bei solchen Filter relativ leicht auch andere “unerwünschte” oder sogenannte “schädliche” Inhalte gefiltert werden, was heute vielleicht noch abstrakt und paranoid daher kommt, morgen aber Realität sein wird. Die Verlockung wäre einfach zu gross…

Kinderpornografie lässt sich zudem nicht mit elektronischen Massnahmen bekämpfen, denn es ist Phänomen welches schon vor dem Internetzeitalter die Gesellschaft beschäftigte. Will man diesem Problem etwas entgegen wirken, muss man die Ursache bekämpfen indem man zum Beispiel die Täter an die Öffentlichkeit zehrt.

Volkswille über alles – auch über das Folterverbot

Monday, December 14th, 2009

Quelle: tagesanzeiger.ch

Die SVP plant nach den Worten ihres Parteipräsidenten Toni Brunner eine Volksinitiative gegen jede Einschränkung des Initiativrechts. Damit soll das Volk immer das letzte Wort haben. Die Partei müsse der Entwicklung entschieden entgegentreten, die demokratischen Rechte auszuhebeln, sagte Brunner in einem Interview der «SonntagsZeitung». Damit würde die SVP den Willen des Schweizer Volkes über alles andere stellen – selbst über das zwingende Völkerrecht, das etwa Folter verbietet.

Toni, jetzt wird es aber peinlich.
Das schöne an der direkten Demokratie ist doch, dass nach der Abstimmung wieder vor der Abstimmung ist. Das Volk hat jederzeit die Möglichkeit einen Beschluss zu revidieren – den aktuellen Umständen anzupassen also.

Der St. Galler Nationalrat verwies auf die Debatte über die Ausschaffungsinitiative und sagte, in der Schweiz bestehe keine Gefahr, dass grundlegende Menschenrechte in Frage gestellt würden. Deshalb gebe es auch keine Rechtfertigung dafür, die demokratischen Rechte einzuschränken.

In der Frage des Minarett-Verbotes könnte eine Verletzung von grundlegenden Menschenrechten sehr wohl tangieren. Dies wird ja momentan geprüft.

«Ich bin überzeugt, dass wir in einer funktionierenden Demokratie selbst vor solch absurden Ideen keine Angst haben müssen», meint Brunner dazu. Hätte wirklich jemand diese Idee – was er nicht glaube –, müsste darüber diskutiert werden können, um das Anliegen anschliessend «zu bodigen».

Ein wenig naiv Toni?
1990 wurde Appenzell Innerrhoden, gestützt auf den 1981 eingeführten Gleichstellungsartikel, vom Bundesgericht “gezwungen”, die Frauen am politischen Geschehen teilnehmen zu lassen.
Wenn es nach der Logik der SVP ginge, so wäre es ganz Ok auch heute noch den Frauen im Appenzell Innerrhoden das Stimmrecht zu verwehren. Schliesslich haben die Männer (Volk?) ja entschieden.

Die lebenslange Verwahrungsinitiative ist mit dem gleichen Makel behaftet. Kein seriöser Psychiater kann eine Prognose für einen Zeitraum von 20 Jahren, geschweige lebenslang abgeben, ohne die Möglichkeit zu haben, den Fall zwischendurch erneut prüfen zu können. Daher wird dieser Volksentscheid nicht umgesetzt werden können.

Ich möchte den Toni Brunner sehen, der vor den Medien steht und bekannt gibt, dass seine SVP aufgelöst werden muss, weil er die Abstimmung der Initiative: “SVP – Eine Partei die die Schweiz nicht braucht” verloren hat. Könnte Toni Brunner diesen Volksentscheid ohne zu murren (er)tragen?

Abgelehnte Einbürgerung: Mazedonier hat mit Rekurs gute Chancen

Friday, December 11th, 2009

Quelle: tagesanzeiger.ch

In der Gemeindeversammlung vom Dienstag bemängelten Stimmbürger, Ziberi sei zu wenig präsent im Dorf und habe keinen Kontakt zu den Ansässigen. Deshalb sei er nicht ausreichend integriert.

Zum aktuellen Fall aus Hüttikon kann das kantonale Gemeindeamt zwar keine konkrete Stellung beziehen. Doch laut Otto Hänseler, Abteilungsleiter Einbürgerungen, spielt vor allem die Sprache eine entscheidende Rolle: «Gute Sprachkenntnisse sind zentral, darauf legen Gemeinden erfahrungsgemäss grossen Wert.»

Bei Ziberi werden die Sprachkenntnisse nicht bestritten. Wenn die mangelnde Integration damit begründet wird, eine Person zeige sich zu wenig in der Gemeinde, dann ist das laut Hänseler heikel. «Ist das die einzige Begründung, hält eine Ablehnung einem Rekurs wohl kaum stand.»

Ich bin Schweizer und bin in keinem Verein, in keinem Club, gehe nicht an das Quartierfest, gehe nicht in die Kirche, bin Parteilos und arbeite zudem ausserhalb meines Wohnortes.

Ich bin also ein schlechter Schweizer und müsste daher ausgebürgert werden!

Ein senkrechter Schweizer

Tuesday, December 8th, 2009

Quelle: tagesanzeiger.ch

[...] Bei den inzwischen auch vom parteiunabhängigen Informationskomitee verbreiteten Musterbriefen müssen nur noch die Namen der Gesuchsteller eingesetzt werden. Die Ablehnungsgründe liefert Liebrand gleich mit: keine Integration oder wenig gesellschaftliche Aktivitäten, mangelnde, machohafte, kulturfremde Strukturen, oder: unanständiges, unflätiges sowie gewaltbereites und Gewalt verherrlichendes Verhalten. Aus den Argumenten sollen jene ausgewählt werden, die zutreffen, liess Liebrand wissen.

Der noch sehr junge Anian Liebrand kann anscheinend noch gar nicht wissen, dass ein grosser Teil unseres Wohlstandes von Menschen erschaffen wurde, die – wenn es nach der SVP ginge – nie einen Schweizerpass bekommen würden.

Lieber Anian,
dieser “Musterbrief” ist keine wirkliche Leistung, denn dieser löst keines der Symptome die du als Ablehnungsgründe aufzählst. Was wirklich helfen würde, wäre ein Massnahmenkatalog um diese “Probleme” in den Griff zu kriegen und nicht immer darauf herumreiten zu müssen, was diese “Ausländer” alles nicht können oder wollen.

Ins Blickfeld einer breiten Öffentlichkeit rückte Liebrand mit provokanten Stellungnahmen etwa zum Holocaust-Gedenktag an einer Luzerner Kantonsschule, an der nicht «die einzigartige Schweizer Geschichte» gelehrt werde, sondern «den Schweizern eine Mitschuld untergejubelt wird», wie er in einem Mail kritisiert

Solche Aussagen zeigen auf, dass es im Bereich Geschichte: “Die Schweiz im zweiten Weltkrieg” noch Defizite gibt, die du sehr wohl durch das Studium von historischen Dokumenten und Büchern beseitigen kannst.

Vielleicht, so sinniert seine Mutter, sei das bei ihrem Sohn alles nur Jugendsünde und Revolte. Wenn er dann mal fest im Leben stehe, werde das wohl anders.

Ich schliesse mich der Einschätzung deiner Mutter an, erst mal die Rekrutenschule fertig absolvieren, dann vielleicht noch ein Aufenthaltsjahr im Ausland einlegen (hilft Vorurteile abzubauen) und dann kommt das schon gut…

Lieben Gruss,
Daniel Schurter
(Parteilos)

Minarett-Initiative mit 57 Prozent angenommen.

Sunday, November 29th, 2009

Tja, der Souverän hat gesprochen.
Die SVP und EDU haben es tatsächlich geschafft mit dieser unwürdigen und angst-schürenden Initiative eine Mehrheit des Stimmvolkes für sich zu gewinnen. Dieser Tag hat dem Ansehen der Schweiz und ihrer sonst so liberale Haltung gegenüber anderen Kulturen und Religionen definitiv geschadet. Ob sich dieser Volksentscheid auch tatsächlich politisch und juristisch umzusetzen lässt, bleibt für mich noch unbeantwortet. Die Verfassung der Schweiz und die Menschenrechtskonvention spricht dagegen, wie hier nochmals vermerkt wurde.

Schade, aber der Wille des Volkes ist zu respektieren.

Springer: Freier Zugang zu Informationen ist kommunistisch

Sunday, November 15th, 2009

Quelle: golem.de

Der gute Herr Döpfner kennt hoffentlich schon den Unterschied zwischen Dingen wie Bier und elektronischen Informationen? Die Vervielfältigung eines elektronischen Artikels auf 10 Millionen Stück ist praktisch kostenlos. Das Äquivalent mit Bierflaschen und Inhalt dürfte sich so gegen 4-5 Millionen Euro belaufen.

Das Ganze dann noch als kommunistisch zu bezeichnen irritiert mich schon ziemlich. Ein Produkt muss zudem im Kommunismus nicht kostenlos verfügbar sein, die Anzahl, Verfügbarkeit und Auswahl dessen ist aber typischerweise eingeschränkt.

Das gutes Informationsmaterial nicht zwangsläufig kostenlos verfügbar sein muss ist soweit eine gute Forderung.
Da die Verlage – auch der Axel Springer Verlag – das Internet Zeitalter lange ignorierten und keine Produkte und Dienstleistungen in diesem Sektor anboten, ist auf Kurzsichtigkeit zurückzuführen. Den Datencrawlern wie Google jetzt die Schuld zu geben, dass sie eure Information abholen um damit Geld generieren, ist scheinheilig, da es technische Möglichkeiten gibt dieses Verhalten zu unterbinden.

Zudem profitieren die Verlage auch vom Internet und der Community die Inhalte zusammen suchen, aufbereiten und ins Netz stellen – dies meist Kostenlos. Der Austausch von Informationen funktioniert bidirektional und alle haben einen Nutzen von dem Wissen und den Informationen die frei im Netz verfügbar sind, Foren, Blogs, Testseiten, Chats, Twitter, und Wikipedia sind nur ein paar Beispiele.

Geothermie: Winterthur startet Machbarkeitsstudie

Monday, November 9th, 2009

Quelle: tagesanzeiger.ch

Die Nutzung der tiefen Geothermie wäre ein bedeutender Beitrag zur langfristigen Sicherung des Wärme- und Strombedarfs Winterthurs, heisst es weiter. Zudem würde auch die Abhängigkeit von Drittlieferanten verringert.

Etwas weiter ist man in Sachen Geothermie in der Stadt Zürich. Im Triemli-Quartier startet demnächst eine geologische Erkundungsbohrung. Sie klärt die Möglichkeiten der Wärmegewinnung ab.

Für so ein kleines Land wie die Schweiz ist es beachtlich, dass sie im Internationalen Geothermie-Wärme-Nutzungs Vergleich doch auf Platz 9 liegt.

Weiter so, wir sind auf dem richtigen Weg und am 29.11.09 für den Objektkredit von 19.89 Mio. auf 38.7 Mio. Franken für Geothermienutzung im Triemli-Quartier mit einem “JA” stimmen.