Archive for the ‘Gesellschaft’ Category

Israelische Soldatin verteidigt demütigende Facebook-Fotos

Thursday, August 19th, 2010

Quelle: spiegel.de

Die Aufnahmen haben eine Welle der Empörung ausgelöst: Eine israelische Soldatin veröffentlichte auf ihrer Facebook-Seite Fotos, auf denen sie vor gefangenen Palästinensern posiert. Sie will damit keine böse Absicht verfolgt haben.
[...]
Die Soldatin selbst ist sich keiner Schuld bewusst. Im israelischen Armeerundfunk sagte sie, sie habe nichts Falsches getan: “Auf den Bildern gibt es keine Gewalt und keine Respektlosigkeit.” Sie sei fotografiert worden, als sie im Stützpunkt angekommen war. “Wir waren gut gelaunt, wir wollten unseren Freunden Fotos über unsere Erfahrungen in der Armee zeigen.” Sie wolle sich zwar bei denjenigen entschuldigen, die sich verletzt fühlten, sie habe aber “in aller Unschuld und guten Glaubens” gehandelt. Die Bilder hätten keine politische Botschaft. Zugleich sagte sie, Kritiker würden immer einen Grund finden, Israel anzugreifen. Sie habe sich “immer sehr um die Gefangenen gekümmert”.

Die Frau scheint mir ein wenig naiv zu sein, vor allem wenn sie die Aufnahmen noch selbst auf Facebook hochgeladen hat.

Neues Fernmeldegesetz erntet Kritik

Wednesday, August 18th, 2010

Quelle: pctipp.ch

[...]
So sollen künftig alle professionellen Anbieter von Internetdiensten und -inhalten einer aktiven Überwachungspflicht nachkommen. «Vom heute gültigen Gesetz sind bereits sämtliche Access Provider betroffen – neu soll es ein ganzer Industriezweig sein», wendet etwa die Swiss Privacy Foundation ein. Und die SKS kritisiert, dass neu auch Schulen, Internetcafés und Hotels den Internetverkehr überwachen müssten.
[...]
Darüber hinaus gefällt der Swiss Privacy Foundation nicht, dass künftig der ganze Internetdatenverkehr überwacht werden soll.
[...]
Schliesslich wird von beiden Organisationen der Gesetzespassus kritisiert, dem zufolge die Behörden künftig in fremde Computer eindringen und dort Überwachungs-Software anbringen dürfen.

Dies haben schon andere Länder – wie etwa Deutschland – versucht und sind daran gescheitert.

Warum?
- zu teuer
- zu aufwendig in der Umsetzung
- zu aufwendig in der Kontrolle
- verhindert keine Straftaten

Mittels Verschlüsselung, Proxies und anderen Verhaltensmassnahmen wird diese Gesetzesrevision ad absurdum geführt, denn der Aufwand und Ertrag solcher Massnahmen stehen im keinen Verhältnis zu den Straftaten die möglicherweise aufgedeckt werden können.

Analog dazu müsste die Polizei alle Personen im Strassenverkehr rund um die Uhr auf Alkohol kontrollieren um möglichen Unfällen vorzubeugen oder nachträglich aufklären zu können. Dieses Beispiel hinkt ein wenig, denn um der Tatsache gerecht zu werden das im Internet Daten verschlüsselt und der Ursprung- und Zielort mittels Proxies verschleiert werden können, gibt es Autos ohne Nummernschild die sich nicht stoppen lassen und solche die Unsichtbar sind :-)

Remember to the Streetparade 1995

Friday, August 13th, 2010

Hach, war das damals eine schöne Zeit!

Puber – «Ich will überall meinen Namen sehen, auf jeder Wand»

Sunday, August 8th, 2010

Quelle: tagesanzeiger.ch

Was ist die Botschaft, wenns denn eine gibt?
Ich will, dass alle Menschen mich sehen. Jeder, jeder, jeder. Hausfrauen, Geschäftsmänner. Dass sie meine Sachen sehen und fragen: Was ist das?

Angesprochen auf die Meinung anderer, zuckt er mit den Schultern. Für jene Sprayer, die mit mehr Gestaltungswillen ans Werk gehen, hat Puber nur Spott übrig. Er bezeichnet sie als «ZHDK-Studenten», als «Michis», die nach zwei Wochen U-Haft in die Hosen scheissen würden.

Was ist Ihnen wichtig im Leben? Was treibt Sie an?
Sprayen und ficken, das ist das Geilste. Party machen ist schon auch gut. Aber ich war nie der Typ, der voll verdrögelt ist oder ein Riesen-Alkproblem hat. Frauen und Sprayen, das hat für mich Priorität. Wenn ich hier rumlaufe und tagge, dann gibt mir das keinen grossen Kick. Aber bei einer harten Action, wenn wir S-Bahnen machen, dann schon.

Ist der wirklich ein Mittzwanziger?

Sie überschreiben auch Werke von anderen Sprayern. Das gilt als Respektlosigkeit.
Die müssen das nicht persönlich nehmen. Für mich ist jede Wand rein. Ausser wenn da schon ein Freund etwas gemacht hat.

Nicht sehr konsequent Monsier Pübääär!

Wissen Sie eigentlich, wie viel Schaden Sie mit Ihren Sprayereien schon angerichtet haben?
Hunderttausende, vielleicht Millionen, keine Ahnung (grinst). Aber letztlich sind diese Summen übertrieben. Die SBB zum Beispiel verrechnen 17’000 Franken für einen S-Bahn-Wagen. Dabei kostet die Reinigung höchstens 500 Stutz. Aber die schlagen noch 10’000 extra drauf, weil der Wagen aus dem Verkehr gezogen werden müsse. Das ist doch auch Abzocke! Die Bahnbillette werden wegen den Tags sicher nicht teurer.

Haben Sie keine Angst vor der Polizei?
Nein. Darüber darfst du nicht nachdenken. Sonst hörst du noch auf. Wenn du ein berühmter Sprayer werden willst, dann gehört das Risiko dazu. Sonst kannst du gleich am Samstagnachmittag am Letten sprayen gehen.

Wie sich dieser Spät-Puber-tierende fühlen würde wenn sein Auto oder seine Haustüre und seine Möbel immer und immer wieder mit Filzstiften und Spraydosen beschmiert werden würde?

Ein schlechtes Gewissen kennen Sie nicht?
Nicht eine Sekunde, keine Hundertstelsekunde, nie.

Never say never…

Haben Sie Respekt vor dem Eigentum anderer?
Doch, schon. Wenn einer arme Leute abzockt oder einem Mädchen die Handtasche klaut, ist das für mich schon schlimm. Aber ich bin sicher, das kommt irgendwann einfach auf dich zurück. Ich glaube sehr an Karma und so. Wie eine Waage, die immer ausgeglichen ist. Sprayen hat definitiv keinen Einfluss auf die Waage.

Spätestens wenn er erwischt worden ist und für alle Schäden aufkommen muss wird er merken, dass die Gesellschaft die Verhältnisse in der “Justiz-Karma-Waage” anders definiert.

Neuseeland – Gesetz soll Patente für Software verbieten

Wednesday, July 21st, 2010

Quelle: golem.de

Das sogenannte Patent Bill, das in wenigen Tagen dem neuseeländischen Parlament zur Beratung vorgelegt werden soll, enthält eine Klausel, die Software von der Patentierung ausschließt. Lediglich sogenannte Embedded Software dürfte weiterhin mitsamt der Hardware patentiert werden. Gegenwärtig darf in Neuseeland nur Software zum Patent angemeldet werden, die eine “kommerziell sinnvolle Wirkung” hat. Mathematische Algorithmen, die in einer Software stecken, können nach neuseeländischem Recht aber nicht patentiert werden.

Sinnvoll und vernünftig.
Die Neuseeländer machen vor, was der gesunde Menschenverstand schon seit Jahren fordert.

Die New Zealand Information and Communications Technology Group (NZICT) machte im Vorfeld intensive Lobbyarbeit gegen den Passus im Patent Bill. Die NZICT repräsentiert unter anderem Microsoft, IBM und Cisco. NZICT-CEO Brett O’Riley argumentiert, dass nicht nur große Firmen von Softwarepatenten profitieren, sondern auch kleinere dadurch ihr geistiges Eigentum schützen könnten. Patente rüsteten neuseeländische Firmen für den Wettbewerb auf dem internationalen Markt. Er sieht auch die neuseeländische Wirtschaft gefährdet, wenn ausländische Investoren aufgrund eines unzulänglichen Patentrechts abwandern.

Eine kleine Firma hat in der Regel nicht die finanziellen Möglichkeiten sich auf einen Patentrechtsstreit mit einer grossen Firma einzulassen. Zudem hat eine kleine Firma weder die finanziellen, noch die personellen Ressourcen, alle Patente im Markt zu überprüfen. Diese Unsicherheit kann dazu führen, dass sich kleinere Firmen plötzlich mit Trivial-Patentklagen konfrontiert sehen, welche Ansprüche stellen wie das: “One-Click-Patent von Amazon”, “Fortschrittsbalken in Computerprogrammen” oder mein Favorit das “Doppelklick-Patent von Microsoft”.

Grosse Firmen wie Microsoft, Amazon oder Apple sammeln hauptsächlich Patente um sich Gegenklagen mit einem grossen Patent-Portfolio vom Hals zu halten. Für ein Unternehmen welches weniger Patente als sein Konkurrent besitzt, kann eine Klage gegen diesen wie das Durchqueren eines Minenfelds sein.

Inzwischen merken aber auch die Amerikaner, dass Trivial-Patente, Patent-Trolle und U-Boot Patente eigenartige Blüten hervorbringen können, wie das Beispiel der Firma SCO gegen IBM oder Eolas gegen Microsoft zeigten.

Ich hoffe das Neuseeland den Patent Bill in dieser Form ratifizieren wird, denn anders als NZICT-CEO Brett O’Riley sehe ich das heutige Patentsystem als Hemmnis für neue Entwicklungen und als generellen Nachteil für kleinere Firmen.

«Erst muss sich das Revierverhalten der Männer ändern»

Wednesday, July 14th, 2010

Quelle: tagesanzeiger.ch

Der Stadtrat ist bereits zurückgekrebst. Er will nun von seinem Plan ablassen, das Frauendeck im Rahmen der Renovation des Flussbads Oberer Letten aufzuheben. Die Interessengemeinschaft (IG) Frauendeck gibt sich aber noch nicht damit zufrieden.

Dieser alte Zopf einer getrennten Badenutzung könnte man wirklich langsam abschaffen, denn der momentane Zustand steht im Widerspruch einer Gleichberechtigung der beiden Geschlechter.

Gäbe es seitens der Männer die Forderung eines “Mens Only” Exklusiv-Bereichs im öffentlichen Raum, wie würde da wohl aus Sicht der Interessengemeinschaft (IG) Frauendeck die Frage der Gleichberechtigung interpretiert werden?
Gründe die dafür sprechen würden, lassen sich aus der Sicht von einigen Feministinnen bestimmt finden:

  • Der Mann ist von Natur aus aggressiv
  • Der Mann unterdrückt die Frau
  • Männer starren Frauen nach, was auf ihren niederen Ur-Instinkt zurückzuführen ist
  • Männer sind primitiv

Nicht die Frau braucht separate Räume, sondern der Mann muss man isolieren!

Die IG-Frauendeck-Initiantin (Anm. d. A. Rayelle Niemann) stellt auch die Umfrage von Tagesanzeiger.ch infrage: Von 907 Lesern halten 56 Prozent getrennte Bäder als nicht mehr zeitgemäss. «Das ist ja immer eine ganz besondere Klientel, die bei diesen Umfragen mitmacht», kommentiert Niemann. Viel repräsentativer sei da ihre Petition, die innerhalb von sechs Wochen von knapp 4800 Leuten unterschrieben worden sei. «Alt und Jung, Männer und Frauen unterstützen uns», unterstreicht Niemann.

Welches “besondere Klientel” die nette Frau Niemann da wohl meinen mag?
Ich finde diese Bemerkung diskriminierend und was für ein Geschrei gäbe es wenn ein Mann diese Aussage gemacht gemacht hätte?

[...] «Solange sich das Revierverhalten der Männer nicht ändert, braucht es das Frauendeck», fügt Niemann hinzu.

Schon wieder so eine pauschale Unterstellung…
Muss ich mich bald entschuldigen, weil meine Geschlechtschromosomen XY sind?

Leser/innen meines Blogs wissen das ich liberal eingestellt bin und die Gleichberechtigung als selbstverständliches Gut ansehe. Solche Anschuldigungen und dieser Generalverdacht gegen Männer befremdet mich aber schon Frau Niemann. Sie helfen mit dieser Polemik auch nicht der Gleichberechtigungssache, welche sich in einigen Bereichen noch verbessern kann, z.B. Lohn zwischen Mann und Frau bei gleicher Arbeit.

Anderseits ist der Militärdienst für Frauen ja nicht obligatorisch…

Wer Ironie findet darf diese behalten und beim nächsten eidgenössischen Feldschiessen gegen eine Bratwurst eintauschen.

Die «Seefeldisierung» geht in Wollishofen weiter

Thursday, July 8th, 2010

Quelle: tagesanzeiger.ch

Der jüngste Fall betrifft sechs Liegenschaften im Dreieck Etzel-, Staub- und Bellariastrasse. Die aus den 50er-Jahren stammenden Häuser mit relativ kleinen Balkonen, sanierungsbedürftigen Küchen und Bädern sollen 2012 abgerissen werden.
[...]
Von der Kündigung sind rund 33 Mieterinnen und Mieter betroffen. Dass eine Sanierung geplant sei, davon hörten diese erstmals vor zwei Jahren. Trotzdem fühlten sie sich total überrumpelt. «Beim Stichwort Sanierung habe ich keinen Moment an Abbruch gedacht»

Das solche alte Wohnungen abgerissen und gegen Neue ersetzt werden ist für mich nachvollziehbar, denn die Bausubstanz und Energieeffizienz dürfte nach dieser Zeit auch dementsprechend schlecht sein.

[...] Pawel Silberring, Vorstand der SP2, spricht von reinem Renditedenken der Eigentümerin. «Wenn die UBS an die Mieter denken würde, hätte sie die Häuser in Etappen geplant und es hätten nicht alle auf einen Schlag die Kündigung erhalten.»

Die UBS ist eine Bank und denkt in erster Linie zuerst an den Profit, dann auf ihren Ruf und wenn es dem Geschäft noch dienlich ist, auch an die Mieter.

Persönlich würde ich auch gerne dort wohnen wollen, ist schliesslich eine zentrale Lage und nahe am Wasser gelegen. Aber hier würden sehr viele sehr gerne wohnen wollen und dies schlägt sich halt im Quadratmeter-Preis nieder. Ich hoffe, dass die jetzigen Mieter/Innen wieder eine adäquate Wohnung in dieser Gegend bekommen, aber ich würde mich auch schon mal mit dem Gedanken anfreunden, dass eine 4-Zimmer Wohnung für unter 2000 Franken in der Stadt Zürich Seltenheitswert hat.

Dougan verdient 1812 Mal mehr als seine Mitarbeiter

Monday, June 21st, 2010

Quelle: tagesanzeiger.ch

Muss er ja auch!
Schliesslich arbeitet er 1812 mal mehr als seine Mitarbeiter und trägt eine 1812 mal grössere Verantwortung als diese.

Der Chef der Grossbank, Brady Dougan, erhielt mit 90 Millionen Franken gemäss Travail.Suisse die höchste Vergütung im 2009. Das ist 1812 Mal mehr als der tiefste Lohn bei der Grossbank.
[...] Wegen der stetig steigenden Managerlöhne sei das wirtschaftliche Erfolgsmodell der Schweiz gefährdet, das auf Vertrauen, Anstand und einer funktionierenden Sozialpartnerschaft basiere, sagte Travail.Suisse-Präsident Martin Flügel vor den Medien in Bern.

Nein, nein… die Manager verdienen gerade richtig, die Mitarbeiter verdienen viel zu wenig!

An alle die jammern: Ihr müsst halt mehr arbeiten!

Der sexistische Fussgängerstreifen

Friday, June 4th, 2010

Quelle: tagesanzeiger.ch

Die Stadt Bern will «geschlechtergerechter formulieren». Wörter wie «Fussgängerstreifen», «Mannschaft» und «Mitarbeitergespräch» sollen verschwinden. Wann kommt der Bärinnengraben?

Das amtliche Dokument schreibt zum Beispiel vor, das Wort «Fussgängerstreifen» dürfe nicht mehr gebraucht werden. Vielmehr sei das geschlechtsneutrale «Zebrastreifen» zu verwenden. Ebenso ist das maskulin kontaminierte «kundengerecht» verpönt. Neu heisst es in Bern: «Entspricht den Wünschen der Kundschaft». Wer weiterhin von einem «benutzerfreundlichen» Gerät spricht, unterstreicht seine Rückständigkeit. Sprachlich korrekt ist etwas «einfach zu bedienen». Selbstredend wird die «Mannschaft» durch das «Team» ersetzt, das «Mitarbeitergespräch» in «Beurteilungsgespräch» umbenannt, und das «Benutzerhandbuch» heisst neu «Manual».

Zum Glück haben wir keine anderen Probleme!
Ich musste zuerst lachen und dachte an einen Scherz, aber offensichtlich meint es der Amtsschimmel in Bern ernst mit dieser linguistischen Quälerei.

Ich warte auf den Tag an dem die Artikel “Der” und “Die” geschlechtsneutral durch “Das” ersetzt werden.
Wörter wie “Intelligenz”, “Vernunft” und “Amtsschimmel” werden dann zu:

Das Intelligenz
Das Vernunft
Das Amtsschimmel

Ja, wahrlich eine Meisterleistung der Linguistik, ähhm.. ich meinte Meisterinnenleistung….nein, auch nicht, nochmals:
“Das Leistung einer Person mit grosser Weisungsbefugnis”

Geht Bäume pflanzen oder macht sonst was sinnvolles!

Pockenimpfung gegen HIV?

Tuesday, June 1st, 2010

Quelle: sueddeutsche.de

Das HI-Virus hatte sich seit den 1950er Jahren innerhalb relativ kurzer Zeit von Afrika aus über die ganze Welt ausgebreitet. Wieso der Erreger der Immunschwäche Aids so erfolgreich war, war lange Zeit unklar.
[...]
Jetzt hoffen US-Wissenschaftler um Raymond Weinstein von der George Mason University in Virginia, den Schlüssel für die massive Ausbreitung gefunden haben. Sie vermuten einen Zusammenhang mit dem zur Pockenimpfung eingesetzten Vaccinia-Virus.
[...]
Als die Pocken als ausgerottet galten, wurden auch die Impfungen mit dem Vaccinia-Virus eingestellt. Damit aber verschwand auch der Schutz vor dem HI-Virus, der die Ausbreitung des Aids-Virus unterdrückt haben könnte.
[...]
Seit keine Pocken-Impfungen mehr stattfinden, ist die Zahl der HIV-Infektionen zumindest weltweit stark gestiegen, wie die US-Forscher im Fachmagazin BioMed Central Immunology berichten.

Wenn das HI-Virus erst durch das Absetzen der Pockenimpfung an Verbreitung gefunden hat, müsste es vor der Einführung der Pockenimpfung im 19. Jahrhundert nicht auch schon Fälle von HIV Ansteckungen und AIDS Toten gegeben haben?

Dies liesse sich doch durch Funde oder Ausgrabungen belegen lassen können?

Zudem müsste doch die HIV Resistenz bei Menschen – welche noch einen wirksamen Pockenimpfschutz haben – höher sein als bei ungeimpften, dies lässt sich sicherlich auch belegen.