Archive for the ‘Dies und Das’ Category
Link des Tages
Thursday, August 19th, 2010Die kostenlose Snag-It Alternative: Greenshot
Streetparade 2010
Saturday, August 14th, 2010Nun ja, das war sie also, die Streetparade 2010. Enttäuscht über die fehlende Musik vor den Bars und Ständen bin ich nach nur drei Stunden wieder nach Hause gegangen. Ich schreibe hier im Singular, da Mandy dieses Jahr nicht dabei war und irgendwo in Frankreich feststeckt und auf ihren Rückflug mit der Air France wartet.
Für einen “alten” Hasen wie mich, gibt die Streetparade in der heutigen Form nichts mehr her. Zu viel Kommerz, zu Eintönig im Auftritt und zudem eine Menge leere Phrasen die als Botschaften verpackt daher kommen.
Da wären zum einen die ganzen Radio-Sendeanstalten, die das ganze Jahr hindurch Weichspühler-Retorten-Musik rauf und runter spielen. Aber genau an einem Tag tun diese so, als wäre die elektronische Techno Musik für sie etwas selbstverständliches.
Die Stadt Zürich ignoriert seit Jahren das Bedürfnis der Technokultur auch ausserhalb der eigentlichen Parade einen Ort mit Musik und Tanz vor einer Bar oder an Ständen zu gestatten. Die Events am Hirschenplatz oder im Rosengarten sind legendär und für Feinschmecker der elektronischen Musik – abseits des Mainstreams – wohl ein Begriff. Die Behauptungen dies führe vermehrt zu Drogen-, Alkoholmissbrauch, Gewalt und Verschmutzung lasse ich nicht gelten, den an jedem anderen Volksfest oder Fussballspiel gibt es diese Dinge auch und da stört es offensichtlich niemanden.
Leider schliesst die Lobby Bar am Hischenplatz seine Tore im September. Es bleibt zu hoffen das schnell ein neues Lokal gefunden wird.
Bis später an der Laby Reunion Party im Volkshaus!

Remember to the Streetparade 1995
Friday, August 13th, 2010Hach, war das damals eine schöne Zeit!
Hooligans am Internet-Pranger: Der erste hat sich gemeldet
Friday, August 13th, 2010Quelle: tagesanzeiger.ch
Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt (Stawa) hatte einen solchen Schritt schon Mitte Juni angedroht. Gestellt hat sich seither aber keiner der Hooligans. Nun machte die Stawa Ernst und veröffentlichte am Freitagmorgen 17 Fotos im Internet. Jene Fotos von Personen, welche aufgrund von Dritthinweisen oder eigener Meldungen identifiziert werden können, werden umgehend von der Web-Site entfernt, heisst es von Seiten der Behörde.
Wie sieht es da mit dem Datenschutz aus und warum werden die Fotos ausgerechnet bei flickr, einem US-Konzern gehostet?
Auch wenn die Bilder zu einem späteren Zeitpunkt durch die Stawa von flickr entfernt werden, kann eine Weitergabe und Verfügbarkeit des Bildmaterials im Internet nicht verhindert werden.
Vollgesprayter SBB-Zug – Schaden von 50’000 Franken
Friday, August 13th, 2010Quelle: tagesanzeiger.ch
Am Bahnhof Tiefenbrunnen haben Sprayer drei Bahnwaggons von oben bis unten zugesprüht. Die SBB haben Erfahrung mit Graffiti – diese Attacke sprengt aber den Rahmen des Alltäglichen.
«3 wholecars beim bhf tiefenbrunnen in zürich schweiz», kündigt das Youtube-Video an. Zu sehen ist eine aus einem Zug gefilmte S-Bahn-Komposition mit sieben Passagierwaggons. Drei davon sind kaum mehr als das zu erkennen: Sprayer haben sie von oben bis unten zugesprüht – «Wholecars» eben. Selbst Fenster, Türen oder Trittbretter wurden komplett vollgesprayt.
[...]
Die Kosten, die der Vandalenakt verursacht hat, schätzt Pallecchi auf rund 50’000 Franken. Anders als in Sprayerkreisen herumgeboten werde, enthalte dieser Betrag keinen «Strafzuschlag». Die SBB versuchen, den Schaden den Verursachern anzulasten, erklärt Pallecchi. «Wir bringen jede Sprayerei, jedes Tagging, jede Sachbeschädigung konsequent zur Anzeige.»
Sorry Kiddies, habt ihr auch nur einen Moment überlegt was ihr da macht als ihr zur Spraydose gegriffen habt?
Was für einen Sinn macht es drei ganze Zug-Wagen mit Farbe voll zu sprühen, damit diese aus dem Verkehr gezogen und aufwendig gereinigt werden müssen?
Liegt es vielleicht an den Farbdämpfen die ihr beim sprayen einatmet oder ist es euch einfach nur langweilig?


Bild des Tages
Tuesday, August 10th, 2010
Wenn es nachts kälter ist als draussen, sollte man lieber zu Fuss, als Bergauf gehen, weil es dann nicht so dunkel ist. Obwohl Bergauf ist eigentlich näher, als zu Fuss. Und vor allem ist es wärmer, als Bergab.
Aber für schwangere Jungfrauen ist es immer weiter, als tagsüber.
Nur für die drei lustigen Zwei, wird es immer kälter sein, als mit dem Zug. Denn der Zug fährt schneller, als im stehen. Aber trotzdem brauch der Zug länger, als im Flugzeug, weil das Flugzeug im Wasser weiter fliegt, als in Milch.
Ist ja auch kein Wunder. Das Flugzeug ist morgens ja auch leichter, als mit dem Zug.
Man kann aber auch zu Fuss mit dem Auto schwimmen. Das ist sogar billiger, wie in der Stadt.
Aber das beste überhaupt, man bleibt einfach daheim. Da ist es immer noch schöner, als in der eigenen Wohnung!
Wikipedia: Alogismus
Puber – «Ich will überall meinen Namen sehen, auf jeder Wand»
Sunday, August 8th, 2010Quelle: tagesanzeiger.ch
Was ist die Botschaft, wenns denn eine gibt?
Ich will, dass alle Menschen mich sehen. Jeder, jeder, jeder. Hausfrauen, Geschäftsmänner. Dass sie meine Sachen sehen und fragen: Was ist das?Angesprochen auf die Meinung anderer, zuckt er mit den Schultern. Für jene Sprayer, die mit mehr Gestaltungswillen ans Werk gehen, hat Puber nur Spott übrig. Er bezeichnet sie als «ZHDK-Studenten», als «Michis», die nach zwei Wochen U-Haft in die Hosen scheissen würden.
Was ist Ihnen wichtig im Leben? Was treibt Sie an?
Sprayen und ficken, das ist das Geilste. Party machen ist schon auch gut. Aber ich war nie der Typ, der voll verdrögelt ist oder ein Riesen-Alkproblem hat. Frauen und Sprayen, das hat für mich Priorität. Wenn ich hier rumlaufe und tagge, dann gibt mir das keinen grossen Kick. Aber bei einer harten Action, wenn wir S-Bahnen machen, dann schon.
Ist der wirklich ein Mittzwanziger?
Sie überschreiben auch Werke von anderen Sprayern. Das gilt als Respektlosigkeit.
Die müssen das nicht persönlich nehmen. Für mich ist jede Wand rein. Ausser wenn da schon ein Freund etwas gemacht hat.
Nicht sehr konsequent Monsier Pübääär!
Wissen Sie eigentlich, wie viel Schaden Sie mit Ihren Sprayereien schon angerichtet haben?
Hunderttausende, vielleicht Millionen, keine Ahnung (grinst). Aber letztlich sind diese Summen übertrieben. Die SBB zum Beispiel verrechnen 17’000 Franken für einen S-Bahn-Wagen. Dabei kostet die Reinigung höchstens 500 Stutz. Aber die schlagen noch 10’000 extra drauf, weil der Wagen aus dem Verkehr gezogen werden müsse. Das ist doch auch Abzocke! Die Bahnbillette werden wegen den Tags sicher nicht teurer.Haben Sie keine Angst vor der Polizei?
Nein. Darüber darfst du nicht nachdenken. Sonst hörst du noch auf. Wenn du ein berühmter Sprayer werden willst, dann gehört das Risiko dazu. Sonst kannst du gleich am Samstagnachmittag am Letten sprayen gehen.
Wie sich dieser Spät-Puber-tierende fühlen würde wenn sein Auto oder seine Haustüre und seine Möbel immer und immer wieder mit Filzstiften und Spraydosen beschmiert werden würde?
Ein schlechtes Gewissen kennen Sie nicht?
Nicht eine Sekunde, keine Hundertstelsekunde, nie.
Never say never…
Haben Sie Respekt vor dem Eigentum anderer?
Doch, schon. Wenn einer arme Leute abzockt oder einem Mädchen die Handtasche klaut, ist das für mich schon schlimm. Aber ich bin sicher, das kommt irgendwann einfach auf dich zurück. Ich glaube sehr an Karma und so. Wie eine Waage, die immer ausgeglichen ist. Sprayen hat definitiv keinen Einfluss auf die Waage.
Spätestens wenn er erwischt worden ist und für alle Schäden aufkommen muss wird er merken, dass die Gesellschaft die Verhältnisse in der “Justiz-Karma-Waage” anders definiert.
Kreta
Friday, August 6th, 2010Zurück aus Kreta, nach einer Woche Sonne, Strand und gutem Essen!
Das Hotel Ikaros in Malia war ein Traum, die Bedienung freundlich und der Service super!
Der Ort Malia selbst ist stark geprägt von Imbissbuden, Restaurants, Läden und was es alles sonst noch braucht um den gemeinen Tourist glücklich zu machen
Am Dienstag waren Angi und ich auf der Insel Spinalonga, welche früher als Lepra-Station diente. Danach sind wir mit dem Auto noch zur Lasithi-Hochebene gefahren, ein Plateau umgeben vom Dikti-Gebirge.
Während ich diese Zeilen schreibe merke ich wie müde ich eigentlich bin, denn wir mussten heute um 4.45 Uhr aufstehen um unseren Flug nach Zürich pünktlich erwischen zu können.
Ich melde mich hiermit ab… (gääähn)
Spruch des Tages
Sunday, August 1st, 2010Schönheit ist – wie Ordnung – keine Eigenschaft des Gegenstandes, sondern eine Zutat des betrachtenden Subjekts.
Gerhard Stremminger – Gottes Güte und die Übel der Welt


