Archive for the ‘Netzwelt’ Category

Hello, I’m your Android!

Tuesday, April 27th, 2010

Seit gestern bin ich nun im Besitz eines HTC Desire mit Android als Betriebssystem darauf.

Das Display ist brillant, die Einstellungsmöglichkeiten im Vergleich zum iPhone grenzenlos, und es beherrscht Multitasking – was ja heute noch nicht bei jedem Gerät selbstverständlich ist :-)

Das Importieren der SMS aus dem iPhone in das Desire geht eigentlich recht einfach mit dem richtigen Werkzeug: Das “iPhone SMS Import” Tool von Gurkenbrotsoft funktionierte tadellos und die 69 Eurocent dafür sind es wirklich wert.

Es sind die Kleinigkeiten die das Desire in Verbindung mit Android so überzeugend macht: Einschub für SD Karten, auswechselbarer Akku, Multitasking und das Gefühl, nicht bevormundet zu werden.

Der Preis für das HTC Desire war mit CHF 570.- auch noch gut die Hälfte günstiger als ein iPhone.

«Die Mitarbeiter müssen zwei Mal täglich ihre Mails und SMS prüfen»

Thursday, April 22nd, 2010

Quelle: tagesanzeiger.ch

Dominque In-Albon, Anfang 2007 haben Sie im Wallis in allen kantonalen Dienststellen die Möglichkeit von Telearbeit eingeführt. Warum?
Es kam der Wunsch von Mitarbeitenden, Familie und Beruf besser vereinbaren zu können. 2006 haben wir uns entschieden, ein Pilotprojekt mit acht Mitarbeitern zu starten. Schliesslich muss man mit der Zeit gehen. Das Pilotprojekt ist derart erfolgreich ausgefallen, dass wir es nahtlos übernommen haben.

Es wird auch Zeit, dass man “Home Office” endlich ernst nimmt und dies je nach Branche und Aufgabe dem Mitarbeiter als Option anbietet. Bei meinem alten Arbeitgeber war es üblich, dass ich einen Tag pro Woche dies machen konnte. Der Kontakt beschränkte sich zwar auf Mail, IM und Telefon, aber dies war kein Nachteil, denn ich konnte mich voll und ganz auf meine Kerntätigkeit und alles ohne Ablenkung konzentrieren.

Gewerkschaften kritisieren unter anderem die soziale Isolation von Telearbeitern. Wie verhindern Sie diese?
Einerseits werden die Vorgesetzten darauf aufmerksam gemacht, die Telearbeiter bewusst stärker zu integrieren. So will man verhindern, dass sie vom Team ausgeschlossen werden. Wir haben aber auch klare Richtlinien. Telearbeiter müssen mindestens ein Arbeitspensum von 50 Prozent haben. Ausserdem dürfen sie nicht mehr als die Hälfte der Arbeitszeit von zuhause aus arbeiten.

50% finde ich auch vernünftig und könnte zudem den täglichen Rush-Hour-Wahnsinn extrem mindern. Es macht heutzutage wirklich keinen Sinn mehr, dass ein Systemadministrator zwei Stunden Arbeitsweg in Kauf nehmen muss, nur um dann den ganzen Tag vor einem Computer sitzen zu können – genau so wie zu Hause.

Wie kann die Arbeitsleistung überwacht werden?
Wir setzen auf Vertrauen. Wir sehen den Mitarbeiter zwar nicht, könnten aber anhand von den Resultaten überprüfen, was er leistet.

Wer den ganzen Tag in der Firma chattet oder Facebook geöffnet hat, arbeitet auch heute schon nicht. Dementsprechend dürfte auch das Arbeitsergebnis dürftig sein. Schlussendlich muss am ende des Tages, bzw. zum entsprechenden Termin die Arbeit in der gewünschten Qualität erledigt sein, dass “wie” und “wo” kann da IMHO eine untergeordnete Rolle spielen.

Gibt es weitere Vorgaben?
Es ist natürlich nicht das Ziel, dass Telearbeiter zuhause nebenher ihr Kind betreuen.

Dies wird kommen. Mal schnell das Kind in den Kindergarten fahren und um 12 Uhr wieder abholen, einkaufen um 15:45 Uhr, waschen um 17:05 Uhr.
Dafür wird dann bis 20:35 Uhr gearbeitet, da um 9:00 Uhr am darauf folgenden Tag Abgabetermin ist.

…Es versteht sich auch von selbst, dass man sich nicht im Pyjama an den Computer setzt.

Natürlich :-)

Werden Sie nun von Anträgen überrannt?
[...]
Bis jetzt haben wir 32 Telearbeiter auf über 3000 Mitarbeiter.

Das sind 32 Personen weniger, die den Pendlerverkehr tagtäglich belasten…

Apple Mitarbeiter verliert iPhone Prototyp in der Bar

Tuesday, April 20th, 2010

Quelle: Spiegel.de
Das tönt für mich stark nach viralem Marketing, vor allem der “Finder” des Gerätes ging mit der Demontage des Gerätes meiner Meinung nach zu verbissen vor und hat den Anschein von “konstruiert”.

Aber vielleicht täusche ich mich da auch gewaltig und der arme Apple Mitarbeiter muss sich bald einen neuen Job suchen…

Verluste durch Filesharing sind stark übertrieben

Friday, April 16th, 2010

Quelle: golem.de

US-Rechnungshof: Zahlen der Musikindustrie ohne solide Basis

Durch Filesharing entsteht offenbar weniger Schaden, als bisher behauptet. Das geht aus einem Bericht der US-Regierung hervor. Harte Strafen werden damit fragwürdig.

Dieses Ergebnis überrascht nicht wirklich. Die Fantastimilliarden Dollar Schäden, welche die Content-Industrie gerne immer wieder als Faktum hinstellt, gehören ins Land der Fabeln und Märchen.

Solange sich dieser Industriezweig in der Frage von neuen Vertriebskanälen und Geschäftsideen wie eine Mimose verhält, leidet das Image immer weiter. Ich habe die Hoffnung eigentlich schon aufgegeben, dass die Major’s von sich aus kapieren werden, dass das Internet nicht gegen sie sondern für sie arbeitet.

Ubisoft-Kopierschutz: Die Siedler 7 – offline über Ostern

Wednesday, April 7th, 2010

Quelle: golem.de

Weiterhin sorgt der Online-Kopierschutz von Ubisoft für Ärger unter Spielern. Wer über die Osterfeiertage das frisch veröffentlichte Die Siedler 7 spielen wollte, hatte mit Problemen zu kämpfen. Viele Käufer berichten in den Foren, dass sie über Stunden hinweg nicht spielen konnten, weil die Server nicht erreichbar waren. Das DRM-System, das schon bei Assassin’s Creed 2 und Silent Hunter 5 teils für massive Probleme gesorgt hatte, setzt eine permanente Verbindung zu Ubi.com voraus; bei Unterbrechungen des Datenflusses pausiert das Spiel.

Nur weiter so Ubisoft, bald löst ihr EA als Nummer 1 von der Hass-Liste ab!
Wer sich aber in die Arme von Ubisoft und DRM-Konsorten begibt, sollte sich bewusst sein, dass sein teuer erworbenes Spiel ein Ablaufdatum besitzt.

ISO: Microsoft lässt OOXML-Standard verwaisen

Wednesday, April 7th, 2010

Quelle: golem.de

In einem Blogeintrag kritisiert Alex Brown – für die Einspruchsberatung bei der ISO zuständig -, Microsoft unternehme bislang keine Schritte, um die Auflagen umzusetzen, die das internationale Gremium dem Konzern bei der erstmaligen Zertifizierung des OOXML-Standards auferlegt hat. Auslöser der Kritik ist, dass Microsoft an seiner ursprünglich eingereichten, von der ISO aber abgelehnten Version des OOXML-Formats in der aktuellen Betaversion 2010 seines Office-Pakets festhält.
[..]
Außerdem sei die Spezifikation zu sehr an Microsofts eigene Produkte gebunden. Die Zertifizierung von OOXML wurde zunächst von der Mehrheit der nationalen Gremien abgelehnt.

Aus gutem Grund, wie ich finde…

Wie Apple seine Kunden bevormundet

Monday, March 22nd, 2010

Quelle: tagesanzeiger.ch

Wechselbarometer Punktestand: iPhone 3GS vs. HTC Desire

iPhone 3GS
- 250 Punkte

HTC Desire
+ 250 Punkte

Wer will mein noch fast neues iPhone 3GS / 32GB erwerben?
Ernsthafte Angebote können unter info (ät) DanielSchurter (dot) Net platziert werden.
Ach ja, die Artwizz ScratchStopper Folie gibt es natürlich auch dazu :-)

Offline: Ubisoft blamiert sich mit Online-Kopierschutz

Tuesday, March 9th, 2010

Quelle: golem.de

An die Kunden die sich Silent Hunter 5 und Assassin’s Creed 2 von Ubisoft gekauft haben

Ihr denkt, ihr habt ein offline Spiel gekauft, also ein Spiel welches nicht zwingend eine Internetverbindung braucht um es spielen zu können?

Ihr braucht eine Internetverbindung, sonst wird das Spiel nicht funktionieren. Nicht weil es nicht funktionieren könnte, wie ein Onlinespiel der Sorte World of Warcraft oder EVE Online, sondern weil es nicht funktionieren darf.

Ihr habt Geld dafür ausgegeben weil ihr einen fairen Gegenwert dafür erwartet oder einfach nur ehrlich seid und nichts mit Raubkopien, Trojaner, Viren, Malware und Dergleichen zu tun haben wollt?

Die DRM (Digital Right Management) Software – welche überprüft, ob ihr eine Original Software habt – installiert sich auf eurem Betriebssystem und kann euch in der Benutzung anderer Software einschränken oder ganz daran hindern. Dies kann dazu führen, dass euer System für Angriffe und Spionage von ausserhalb anfällig wird (Rootkit von Sony BMG).

Ihr glaubt DRM verhindere Raubkopien und die illegale Nutzung der Software?

Innert kürzester Zeit sind die Original Spiele – ihres Kopier- und Abspielschutz entledigt – auf einschlägigen Seiten im Internet verfügbar. Der Vorwurf, dass “ge-crackte” Software häufig mit Malware, Trojaner und sonstigen Backdoors verseucht seien, trifft ironischerweise in den meisten Fällen nicht zu. Zudem gehören Personen die sich nie ein Spiel kaufen, diese aber im Internet kostenlos herunterladen, definitiv nicht zu der Kundengruppe von Ubisoft. Dieses Phänomen ist weder neu, noch lässt sich solch ein Verhalten auch komplett verhindern.

Ihr denkt, dass ihr das erworbene Spiel auch in 3 Jahren noch spielen könnt?

Solange Ubisoft die Authentifizierungsserver nicht vom Netz nimmt, trübt nichts den Spielspass, ausser ihr habt keinen Internetzugang oder Ubisoft führt gerade “Wartungsarbeiten” an den entsprechenden Servern durch. Es kann davon ausgegangen werden, dass Ubisoft die Server nur solange Verfügbar halten wird, wie es für sie wirtschaftlich ist diese zu betreiben. Ihr habt also das Spiel nicht gekauft, sondern nur die Nutzungsdauer über einen bestimmten Zeitraum, welcher Ubisoft definiert. Beispiele aus der Vergangenheit belegen diese Praktiken immer wieder auf neue. [1] [2] [3]

Ich wünsche euch viel Spass mit dem erworbenen Spiel und hoffe, dass ihr es in 3 Jahren immer noch spielen könnt.

Microsoft fordert Quarantäne für PCs

Saturday, March 6th, 2010

Quelle: pctipp.ch

Verseuchte PCs seien wie Leute mit Schweinegrippe: Sie gefährden die Gesundheit anderer und müssten daher isoliert werden.

Dies fordert Scott Charney, bei Microsoft fürs Trustworthy Computing zuständig, während seiner Keynote auf der RSA-Sicherheitskonferenz in San Francisco. Aktiv werden müssten dabei die Internetprovider, meint er.
Ob es rechtens sein kann, den PC-Benützer, der für seinen Zugang gutes Geld zahlt, einfach so vom Internet abzukoppeln, fragt sich Charney nicht.
[...]
Doch auch für die Geldsorgen der Provider hat Charney eine Lösung parat. Er plädiert für eine allgemeine Internetsteuer. «Die öffentliche Sicherheit ist hier in Gefahr, also muss die Öffentlichkeit auch dafür aufkommen», fordert der Redmonder.

Dear Mister Scott Charney!
Hausgemachte Probleme sollten auch “zu Hause” gelöst werden ;-)
Das es richtig sein soll den Hebel bei den Providern ansetzen zu müssen, kannst du vielleicht den Aktionären von Microsoft weismachen. Als Computer-Sicherheitsangestellter bei einer Firma, welche regelmässig mit Botnetzen und gravierenden Sicherheitsmängeln in Verbindung gebracht wird, hätte ich schon etwas mehr Zurückhaltung erwartet.

Nichtsdestotrotz du bist mein Held des Tages!

P.S. Gegen verseuchte Schweinegrippe-PC’s gibt es seit Jahren schon eine wirksame, kostenlose Medizin.

US-Copyright-Lobby gegen Open Source

Monday, March 1st, 2010

Quelle: inside-it.ch

Ein Dorn im Auge sind der IIPA aber nach wie vor Länder, die den Einsatz von Open-Source-Software propagieren. So verlangt die IIPA etwa im Fall von Indonesien, Brasilien und Indien, dass die US-Regierung diese auf eine “Special 301 List” setzt. In dieser Liste werden Staaten aufgeführt, die die internationalen Copyright- und Patentabkommen nicht rigoros umsetzen. Auf dieser Liste landen nach der Idee der IIPA nun aber auch Länder, die den Einsatz von Open-Source-Software propagieren, wie zum Beispiel der Fall Indonesien zeigt. Die Empfehlung der dortigen Regierung, vermehrt auf Open-Source zu setzen, deutet die IIPA in ihrem Bericht als Schwächung der (amerikanischen) Softwareindustrie, die deren “langfristige Wettbewerbskraft untergrabe”, da mit der Empfehlung eine “künstliche Bevorzugung von Firmen” geschaffen werde, die freie Software und damit verbundene Dienste anböten. Eine solche Linie untergrabe “die Achtung von Rechten an geistigem Eigentum” und präge eine Mentalität, die “den Wert geistiger Schöpfungen nicht angemessen in Betracht zieht”.

Da geht es ganz alleine um die US-Software Industrie und deren Angst, in Zukunft vielleicht weniger Gewinn machen zu können.

Open Source mit Copyright- und Patentverstössen in Zusammenhang zu bringen ist absurd und zeugt von Ignoranz seitens der IIPA. Offensichtlich wird hier wieder versuchte Andersdenkende in ein “Achse des Bösen” – Schema zu zwängen. Vor lauter Nebelkerzenrauch hat die IIPA aber vergessen zu erwähnen, dass das Internet ohne Open Source gar nicht existieren würde, denn der grösste Teil aller Webserver – der Apache, selbst Open Source – läuft auf Unix und Linux.

Zudem ist Open Source Software ein Wettbewerbsmotor, denn alle können es benutzen und der, der das bessere Geschäftsmodell hat wird am Markt bestehen. Im weiteren verhindert Open Source Monopolstellungen, mindert ein stagnieren von Innovationen und fördert Neues. Denn wenn alle Marktteilnehmer ein Produkt verbessern können, fördert dies den Wettbewerb und der Kunde hat die Wahl welches Produkt er wählen möchte oder kann.

Red Hat, Novell (SuSE), IBM, Google oder Sun (Oracle) machen einen grossen Teil ihres Umsatzes mit Open Source Produkten. Firmen und Schulen die Dienstleistungen rund um Open Source anbieten boomen und auch Firmen die ausschliesslich proprietäre Produkte verkaufen, benutzen gerne Open Source Software in ihrem Unternehmen.

Eigentlich ist der IIPA Bericht ein schlechter Troll Versuch und könnte ignoriert werden. Leider werden Personen in dieser Sache Entscheidungen fällen, die entweder keine Ahnung von der Materie haben oder von lauter Rauch und Schwarz-Weiss Denken nicht mehr über den Tellerrand hinaus sehen können.

Das die Homepage der IIPA bei einem Provider gehostet ist der auch Open Source einsetzt, kann man als Ironie verstehen :-)