Archive for the ‘Computer’ Category

E-Book-Piraterie auf dem Vormarsch

Friday, October 8th, 2010

Quelle: swissitmagazine.ch

[...]
Die Studie ist allerdings mit Vorsicht zu geniessen. Attributor-Chef Jim Pitkow erklärte, die Werte seien allein über Google ermittelt worden. Man habe sich nicht auf das eigene System verlassen, um die Neutralität zu gewährleisten. Weiter bedeutet die Suche nach Raubkopien nicht automatisch, dass diese auch heruntergeladen werden.

…und es ist damit auch nicht bewiesen, dass der “Raubkopierer” ein potentieller Kunde gewesen wäre.

Bericht: US-Regierung will Internetüberwachung verstärken

Monday, September 27th, 2010

Quelle: heise.de

[...]
Die FBI-Justiziarin Valerie Caproni hält dagegen, dass es nicht um eine Ausweitung von Befugnissen, sondern um deren Anwendungsmöglichkeit im Interesse der inneren Sicherheit gehe. Derzeit brauche man bei einigen Anbietern oft Monate, um überhaupt Abhörmöglichkeiten ausfindig zu machen. Bei verschlüsselten Botschaften käme man häufig gar nicht weiter. Angst vor Wirtschaftsspionage bräuchten die Nutzer auch künftig nicht haben. Die Provider und Gerätehersteller könnten ihren Kunden weiter “starke Verschlüsselung versprechen”, betonte Caproni. “Sie müssen nur einen Weg finden, uns mit dem Klartext zu versorgen.

YMMD!!! :-)

1.) Solche Geräte, mit Zugang zum unverschlüsselten Inhalt, werden sich sehr schlecht als “starke Verschlüsselung” verkaufen lassen. Der Markt wird es regeln.
2.) Wie soll ein Provider eine verschlüsselte Nachricht von zwei Teilnehmern der US-Regierung als Klartext zur Verfügung stellen können?
3.) Der gemeine Terrorist verwendet bestimmt keinen MSN-Messenger oder Skype, um seinen nächsten Anschlag mit seinen Genossen zu besprechen.
4.) Warum sollte die US-Regierung in Sachen Wirtschaftsspionage vertrauenswürdiger sein als ein Konkurrent?

Die haben sich wohl etwas zu fest von Jack Bauer und “24″ inspirieren lassen :-)

Duke Nukem Forever kommt im 2011

Monday, September 6th, 2010

vielleicht…
Ich glaube es erst wenn ich es in den Händen halte!

Neuseeland – Gesetz soll Patente für Software verbieten

Wednesday, July 21st, 2010

Quelle: golem.de

Das sogenannte Patent Bill, das in wenigen Tagen dem neuseeländischen Parlament zur Beratung vorgelegt werden soll, enthält eine Klausel, die Software von der Patentierung ausschließt. Lediglich sogenannte Embedded Software dürfte weiterhin mitsamt der Hardware patentiert werden. Gegenwärtig darf in Neuseeland nur Software zum Patent angemeldet werden, die eine “kommerziell sinnvolle Wirkung” hat. Mathematische Algorithmen, die in einer Software stecken, können nach neuseeländischem Recht aber nicht patentiert werden.

Sinnvoll und vernünftig.
Die Neuseeländer machen vor, was der gesunde Menschenverstand schon seit Jahren fordert.

Die New Zealand Information and Communications Technology Group (NZICT) machte im Vorfeld intensive Lobbyarbeit gegen den Passus im Patent Bill. Die NZICT repräsentiert unter anderem Microsoft, IBM und Cisco. NZICT-CEO Brett O’Riley argumentiert, dass nicht nur große Firmen von Softwarepatenten profitieren, sondern auch kleinere dadurch ihr geistiges Eigentum schützen könnten. Patente rüsteten neuseeländische Firmen für den Wettbewerb auf dem internationalen Markt. Er sieht auch die neuseeländische Wirtschaft gefährdet, wenn ausländische Investoren aufgrund eines unzulänglichen Patentrechts abwandern.

Eine kleine Firma hat in der Regel nicht die finanziellen Möglichkeiten sich auf einen Patentrechtsstreit mit einer grossen Firma einzulassen. Zudem hat eine kleine Firma weder die finanziellen, noch die personellen Ressourcen, alle Patente im Markt zu überprüfen. Diese Unsicherheit kann dazu führen, dass sich kleinere Firmen plötzlich mit Trivial-Patentklagen konfrontiert sehen, welche Ansprüche stellen wie das: “One-Click-Patent von Amazon”, “Fortschrittsbalken in Computerprogrammen” oder mein Favorit das “Doppelklick-Patent von Microsoft”.

Grosse Firmen wie Microsoft, Amazon oder Apple sammeln hauptsächlich Patente um sich Gegenklagen mit einem grossen Patent-Portfolio vom Hals zu halten. Für ein Unternehmen welches weniger Patente als sein Konkurrent besitzt, kann eine Klage gegen diesen wie das Durchqueren eines Minenfelds sein.

Inzwischen merken aber auch die Amerikaner, dass Trivial-Patente, Patent-Trolle und U-Boot Patente eigenartige Blüten hervorbringen können, wie das Beispiel der Firma SCO gegen IBM oder Eolas gegen Microsoft zeigten.

Ich hoffe das Neuseeland den Patent Bill in dieser Form ratifizieren wird, denn anders als NZICT-CEO Brett O’Riley sehe ich das heutige Patentsystem als Hemmnis für neue Entwicklungen und als generellen Nachteil für kleinere Firmen.

Link des Tages

Monday, July 5th, 2010

sarien.net

Hach, waren das noch Zeiten :-)

Larry Laffer


Space Quest

10-Finger-System in 5 Stunden (?)

Wednesday, June 30th, 2010

Quelle: creativesupport.ch

Basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Gedächtnis- und Lernforschung wurde ein neuartiges Konzept entwickelt. Seit ca. 1 1/2 Jahren führen wir als zur Zeit noch erste Schweizer Anbieterin in Zusammenarbeit mit dem HERDT-Verlag und der Organisation und Informatik der Stadt Zürich einen Kurs durch, der es ermöglicht, in nur 5 Stunden zu lernen, „blind“ auf der PC-Tastatur zu schreiben. Die Teilnehmenden sind begeistert!

Der Kurs basiert auf Elementen der Suggestopädie
und des NLP. Sie lernen also über Bilder, Farben,
Spiele, Musik und Hörspiel die Tastatur kennen und
vertiefen das so Gelernte über ein Lernprogramm
am Computer.

Ich bin da ein wenig skeptisch ob dies wirklich funktionieren kann. Ich werde es aber mal versuchen, denn ich schaue immer noch beim Schreiben auf die Tastatur :-)

Second Life neigt sich wohl dem Ende zu

Thursday, June 10th, 2010

Quelle: inside-it.ch, nzz.ch

Die bis vor wenigen Jahren hochgehypte virtuelle Welt “Second Life” bewegt sich langsam dem Untergang zu.
[...]
Das Unternehmen will aber nichts von einem Ende der virtuellen Welt wissen: “Die heute angekündigte Restrukturierung wird helfen, Second Life noch einfacher, unterhaltsamer, relevanter und packender für Kunden zu machen, die uns gerade erst kennenlernen.

Ich habe in den vergangenen Jahren immer wieder versucht Second Life zu benutzen. Leider ist es mir bis heute nie möglich gewesen das Spiel einigermassen flüssig spielen zu können, da die Server oder die Netzverbindungen von Linden Labs offensichtlich permanent überlastet sind. Der neue Client 2.0 lässt sich zwar besser und intuitiver bedienen als der alte Client, die Probleme der Performance konnten damit aber nicht behoben werden. Sobald sich 8 Charaktere in der Nähe des eigenen Avatars aufhalten kann man die Frames zählen, was sich irgendwann negativ auf das Spielvergnügen auswirkt…

EuGH-Anwältin stellt Urheberrechtsabgaben infrage

Friday, May 14th, 2010

Quelle: golem.de

[...]
Trstenjak vertritt in der Angelegenheit die Meinung, dass pauschal auf Geräte und Leermedien erhobene Urheberrechtsabgaben gegen die Urheberrechtsrichtlinie von 2001 (2001/29/EG) verstoßen, da sie “unterschiedslos auf Unternehmen und Freiberufler angewandt werden, die die Geräte und Datenträger eindeutig zu anderen Zwecken erwerben”. Das würde aber der Anforderung eines “gerechten Ausgleichs” nicht genügen, wie sie in der Richtlinie festgeschrieben ist. Das teilte der EuGH am Dienstag in einer Pressemitteilung mit.
[...]

Sehe ich genau so.
Entweder ist etwas pauschal abgegolten oder es wird individuel nach Benutzung eine Gebühr erhoben. Das Unding der Content-Industrie eine mehrfach Abgeltung auf alles zu erheben und dabei die Rechte, die man mit der Abgeltung bezahlt hat trotzdem nicht nutzen zu können (DRM, Kopierschutz), ist IMHO schon sehr dreist.

Vermutlich versteht der Gesetzesgeber und die Content-Industrie unter “Pauschalabgabe” etwas anderes als ich, schliesslich habe ich ja nicht Jura studiert…

PGP Schlüssel

Sunday, May 2nd, 2010

Anbei der neue PGP Schlüssel für die E-Mail Adresse:
pgp [ at ] danielschurter [ dot ] net

KeyID: 5036EA14
Key fingerprint: C783 8119 6860 01B7 02F2 78F1 58C4 E951 5036 EA14

-----BEGIN PGP PUBLIC KEY BLOCK-----
Version: GnuPG v1.4.10 (GNU/Linux)

mQENBEvb/34BCADGnD8lVRLPNg5ncfzlqvQGhZFnYOkuFANJjnGpNy7E6Uz4BOOa
/W+0pqdpTg8hGqio+6nNSxQ5xf0MIin6TRFyLe+2ZgZTOPNfROlMeBAzxCWuJfNP
0LpilUdloSDCmLzP7xsi4QS+hELBA54f5Mk9Wag2aJFXNW9viPwQzV1txghvkeSo
enve3hSnLidhl/MaX8tuEIvKnqIHvIbTPSzLvgrZ6rdO2vgzz7fLb4by9Odfto4o
UCwuoLQkPsJd917ywiQKwrY+Kn21ee869/YIh7S3M2hTbuHRDhsPv3+GH4sCFxDc
y5A5+t0Uamnfevx3ttCkMt92J+KMsGado4gHABEBAAG0KERhbmllbCBTY2h1cnRl
ciA8cGdwQGRhbmllbHNjaHVydGVyLm5ldD6JATgEEwECACIFAkvb/34CGw8GCwkI
BwMCBhUIAgkKCwQWAgMBAh4BAheAAAoJEFjE6VFQNuoUfkMIAJufeauEzmnTL6xS
+wCnITQuylZmrblFD19YaHahPDr9usOyQmAez7hxydb+jvRtmQgRqulHhpgdn7oo
18sz1hcG/Cq8qtWC4GrKlA2o4eNxtJSL3rdVRpNT+eJ+727l/07d6ITqTb1d2uo7
b8S1i7gB/1ITy870yKu8RCwYO9LvG1tWLSRTbTitkTau51Co9gW/k5BgStMRtDI6
BZFQbAIyMdP2I45c6lUhp3ZeLKyMxjccRLzBazQFJwajycMKH26TiIg0zaphYDYu
F38wuy5Gb1j0RYUzTzWO/45UuVGsnzPJXpWLC0qxQEwKMl+vfcbEZ6SFkioUk2Zp
Q+hr0Q+IawQQEQIAKwUCS9wAGwWDAeKFAB4aaHR0cDovL3d3dy5jYWNlcnQub3Jn
L2Nwcy5waHAACgkQ0rsNAWXQ/Vhj2ACeJVhr5QHGNhoxflR8jTkYIYp0/asAnRxT
LoF9ak5hNXTyLpTbjCeMcime
=i4MW

-----END PGP PUBLIC KEY BLOCK-----

Signed by: CA Cert Signing Authority (Root CA) <gpg@cacert.org>
KeyID: 65D0FD58
Key fingerprint: A31D 4F81 EF4E BD07 B456 FA04 D2BB 0D01 65D0 FD58

Ubisoft-Kopierschutz: Die Siedler 7 – offline über Ostern

Wednesday, April 7th, 2010

Quelle: golem.de

Weiterhin sorgt der Online-Kopierschutz von Ubisoft für Ärger unter Spielern. Wer über die Osterfeiertage das frisch veröffentlichte Die Siedler 7 spielen wollte, hatte mit Problemen zu kämpfen. Viele Käufer berichten in den Foren, dass sie über Stunden hinweg nicht spielen konnten, weil die Server nicht erreichbar waren. Das DRM-System, das schon bei Assassin’s Creed 2 und Silent Hunter 5 teils für massive Probleme gesorgt hatte, setzt eine permanente Verbindung zu Ubi.com voraus; bei Unterbrechungen des Datenflusses pausiert das Spiel.

Nur weiter so Ubisoft, bald löst ihr EA als Nummer 1 von der Hass-Liste ab!
Wer sich aber in die Arme von Ubisoft und DRM-Konsorten begibt, sollte sich bewusst sein, dass sein teuer erworbenes Spiel ein Ablaufdatum besitzt.