Archive for the ‘Computer’ Category

Neuseeland – Gesetz soll Patente für Software verbieten

Wednesday, July 21st, 2010

Quelle: golem.de

Das sogenannte Patent Bill, das in wenigen Tagen dem neuseeländischen Parlament zur Beratung vorgelegt werden soll, enthält eine Klausel, die Software von der Patentierung ausschließt. Lediglich sogenannte Embedded Software dürfte weiterhin mitsamt der Hardware patentiert werden. Gegenwärtig darf in Neuseeland nur Software zum Patent angemeldet werden, die eine “kommerziell sinnvolle Wirkung” hat. Mathematische Algorithmen, die in einer Software stecken, können nach neuseeländischem Recht aber nicht patentiert werden.

Sinnvoll und vernünftig.
Die Neuseeländer machen vor, was der gesunde Menschenverstand schon seit Jahren fordert.

Die New Zealand Information and Communications Technology Group (NZICT) machte im Vorfeld intensive Lobbyarbeit gegen den Passus im Patent Bill. Die NZICT repräsentiert unter anderem Microsoft, IBM und Cisco. NZICT-CEO Brett O’Riley argumentiert, dass nicht nur große Firmen von Softwarepatenten profitieren, sondern auch kleinere dadurch ihr geistiges Eigentum schützen könnten. Patente rüsteten neuseeländische Firmen für den Wettbewerb auf dem internationalen Markt. Er sieht auch die neuseeländische Wirtschaft gefährdet, wenn ausländische Investoren aufgrund eines unzulänglichen Patentrechts abwandern.

Eine kleine Firma hat in der Regel nicht die finanziellen Möglichkeiten sich auf einen Patentrechtsstreit mit einer grossen Firma einzulassen. Zudem hat eine kleine Firma weder die finanziellen, noch die personellen Ressourcen, alle Patente im Markt zu überprüfen. Diese Unsicherheit kann dazu führen, dass sich kleinere Firmen plötzlich mit Trivial-Patentklagen konfrontiert sehen, welche Ansprüche stellen wie das: “One-Click-Patent von Amazon”, “Fortschrittsbalken in Computerprogrammen” oder mein Favorit das “Doppelklick-Patent von Microsoft”.

Grosse Firmen wie Microsoft, Amazon oder Apple sammeln hauptsächlich Patente um sich Gegenklagen mit einem grossen Patent-Portfolio vom Hals zu halten. Für ein Unternehmen welches weniger Patente als sein Konkurrent besitzt, kann eine Klage gegen diesen wie das Durchqueren eines Minenfelds sein.

Inzwischen merken aber auch die Amerikaner, dass Trivial-Patente, Patent-Trolle und U-Boot Patente eigenartige Blüten hervorbringen können, wie das Beispiel der Firma SCO gegen IBM oder Eolas gegen Microsoft zeigten.

Ich hoffe das Neuseeland den Patent Bill in dieser Form ratifizieren wird, denn anders als NZICT-CEO Brett O’Riley sehe ich das heutige Patentsystem als Hemmnis für neue Entwicklungen und als generellen Nachteil für kleinere Firmen.

Link des Tages

Monday, July 5th, 2010

sarien.net

Hach, waren das noch Zeiten :-)

Larry Laffer


Space Quest

10-Finger-System in 5 Stunden (?)

Wednesday, June 30th, 2010

Quelle: creativesupport.ch

Basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Gedächtnis- und Lernforschung wurde ein neuartiges Konzept entwickelt. Seit ca. 1 1/2 Jahren führen wir als zur Zeit noch erste Schweizer Anbieterin in Zusammenarbeit mit dem HERDT-Verlag und der Organisation und Informatik der Stadt Zürich einen Kurs durch, der es ermöglicht, in nur 5 Stunden zu lernen, „blind“ auf der PC-Tastatur zu schreiben. Die Teilnehmenden sind begeistert!

Der Kurs basiert auf Elementen der Suggestopädie
und des NLP. Sie lernen also über Bilder, Farben,
Spiele, Musik und Hörspiel die Tastatur kennen und
vertiefen das so Gelernte über ein Lernprogramm
am Computer.

Ich bin da ein wenig skeptisch ob dies wirklich funktionieren kann. Ich werde es aber mal versuchen, denn ich schaue immer noch beim Schreiben auf die Tastatur :-)

Second Life neigt sich wohl dem Ende zu

Thursday, June 10th, 2010

Quelle: inside-it.ch, nzz.ch

Die bis vor wenigen Jahren hochgehypte virtuelle Welt “Second Life” bewegt sich langsam dem Untergang zu.
[...]
Das Unternehmen will aber nichts von einem Ende der virtuellen Welt wissen: “Die heute angekündigte Restrukturierung wird helfen, Second Life noch einfacher, unterhaltsamer, relevanter und packender für Kunden zu machen, die uns gerade erst kennenlernen.

Ich habe in den vergangenen Jahren immer wieder versucht Second Life zu benutzen. Leider ist es mir bis heute nie möglich gewesen das Spiel einigermassen flüssig spielen zu können, da die Server oder die Netzverbindungen von Linden Labs offensichtlich permanent überlastet sind. Der neue Client 2.0 lässt sich zwar besser und intuitiver bedienen als der alte Client, die Probleme der Performance konnten damit aber nicht behoben werden. Sobald sich 8 Charaktere in der Nähe des eigenen Avatars aufhalten kann man die Frames zählen, was sich irgendwann negativ auf das Spielvergnügen auswirkt…

EuGH-Anwältin stellt Urheberrechtsabgaben infrage

Friday, May 14th, 2010

Quelle: golem.de

[...]
Trstenjak vertritt in der Angelegenheit die Meinung, dass pauschal auf Geräte und Leermedien erhobene Urheberrechtsabgaben gegen die Urheberrechtsrichtlinie von 2001 (2001/29/EG) verstoßen, da sie “unterschiedslos auf Unternehmen und Freiberufler angewandt werden, die die Geräte und Datenträger eindeutig zu anderen Zwecken erwerben”. Das würde aber der Anforderung eines “gerechten Ausgleichs” nicht genügen, wie sie in der Richtlinie festgeschrieben ist. Das teilte der EuGH am Dienstag in einer Pressemitteilung mit.
[...]

Sehe ich genau so.
Entweder ist etwas pauschal abgegolten oder es wird individuel nach Benutzung eine Gebühr erhoben. Das Unding der Content-Industrie eine mehrfach Abgeltung auf alles zu erheben und dabei die Rechte, die man mit der Abgeltung bezahlt hat trotzdem nicht nutzen zu können (DRM, Kopierschutz), ist IMHO schon sehr dreist.

Vermutlich versteht der Gesetzesgeber und die Content-Industrie unter “Pauschalabgabe” etwas anderes als ich, schliesslich habe ich ja nicht Jura studiert…

PGP Schlüssel

Sunday, May 2nd, 2010

Anbei der neue PGP Schlüssel für die E-Mail Adresse:
pgp [ at ] danielschurter [ dot ] net

KeyID: 5036EA14
Key fingerprint: C783 8119 6860 01B7 02F2 78F1 58C4 E951 5036 EA14

-----BEGIN PGP PUBLIC KEY BLOCK-----
Version: GnuPG v1.4.10 (GNU/Linux)

mQENBEvb/34BCADGnD8lVRLPNg5ncfzlqvQGhZFnYOkuFANJjnGpNy7E6Uz4BOOa
/W+0pqdpTg8hGqio+6nNSxQ5xf0MIin6TRFyLe+2ZgZTOPNfROlMeBAzxCWuJfNP
0LpilUdloSDCmLzP7xsi4QS+hELBA54f5Mk9Wag2aJFXNW9viPwQzV1txghvkeSo
enve3hSnLidhl/MaX8tuEIvKnqIHvIbTPSzLvgrZ6rdO2vgzz7fLb4by9Odfto4o
UCwuoLQkPsJd917ywiQKwrY+Kn21ee869/YIh7S3M2hTbuHRDhsPv3+GH4sCFxDc
y5A5+t0Uamnfevx3ttCkMt92J+KMsGado4gHABEBAAG0KERhbmllbCBTY2h1cnRl
ciA8cGdwQGRhbmllbHNjaHVydGVyLm5ldD6JATgEEwECACIFAkvb/34CGw8GCwkI
BwMCBhUIAgkKCwQWAgMBAh4BAheAAAoJEFjE6VFQNuoUfkMIAJufeauEzmnTL6xS
+wCnITQuylZmrblFD19YaHahPDr9usOyQmAez7hxydb+jvRtmQgRqulHhpgdn7oo
18sz1hcG/Cq8qtWC4GrKlA2o4eNxtJSL3rdVRpNT+eJ+727l/07d6ITqTb1d2uo7
b8S1i7gB/1ITy870yKu8RCwYO9LvG1tWLSRTbTitkTau51Co9gW/k5BgStMRtDI6
BZFQbAIyMdP2I45c6lUhp3ZeLKyMxjccRLzBazQFJwajycMKH26TiIg0zaphYDYu
F38wuy5Gb1j0RYUzTzWO/45UuVGsnzPJXpWLC0qxQEwKMl+vfcbEZ6SFkioUk2Zp
Q+hr0Q+IawQQEQIAKwUCS9wAGwWDAeKFAB4aaHR0cDovL3d3dy5jYWNlcnQub3Jn
L2Nwcy5waHAACgkQ0rsNAWXQ/Vhj2ACeJVhr5QHGNhoxflR8jTkYIYp0/asAnRxT
LoF9ak5hNXTyLpTbjCeMcime
=i4MW

-----END PGP PUBLIC KEY BLOCK-----

Signed by: CA Cert Signing Authority (Root CA) <gpg@cacert.org>
KeyID: 65D0FD58
Key fingerprint: A31D 4F81 EF4E BD07 B456 FA04 D2BB 0D01 65D0 FD58

Ubisoft-Kopierschutz: Die Siedler 7 – offline über Ostern

Wednesday, April 7th, 2010

Quelle: golem.de

Weiterhin sorgt der Online-Kopierschutz von Ubisoft für Ärger unter Spielern. Wer über die Osterfeiertage das frisch veröffentlichte Die Siedler 7 spielen wollte, hatte mit Problemen zu kämpfen. Viele Käufer berichten in den Foren, dass sie über Stunden hinweg nicht spielen konnten, weil die Server nicht erreichbar waren. Das DRM-System, das schon bei Assassin’s Creed 2 und Silent Hunter 5 teils für massive Probleme gesorgt hatte, setzt eine permanente Verbindung zu Ubi.com voraus; bei Unterbrechungen des Datenflusses pausiert das Spiel.

Nur weiter so Ubisoft, bald löst ihr EA als Nummer 1 von der Hass-Liste ab!
Wer sich aber in die Arme von Ubisoft und DRM-Konsorten begibt, sollte sich bewusst sein, dass sein teuer erworbenes Spiel ein Ablaufdatum besitzt.

PC-Netzteile als Stromfresser

Tuesday, March 16th, 2010

Quelle: Pressetext.ch

“Dass bei herkömmlichen PC-Netzteilen 30 Prozent der Gesamtenergie durch die Umwandlung verloren gehen, ist im Sinne einer modernen Green IT inakzeptabel”, erklärt einer der Projektleiter, Ingenieur Alexander Kirjuchin von der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, im pressetext-Interview. “Mit unserem Projekt wollen wir zeigen, dass die Technik längst existiert, um auf diesem Gebiet wesentliche Verbesserungen zu erreichen”, so Kirjuchin.

Beim in Konstanz entwickelten Netzteil konnte der Wirkungsgrad auf über 90 Prozent gesteigert werden. Damit ist auch kein Ventilator mehr notwendig, der neben dem Lärmpegel durch seine mechanische Beschaffenheit stets auch ein potenzieller Schwachpunkt für Verschleißerscheinungen darstellt. Ein wesentlicher Fokus liegt zudem auf dem optimierten Einsatz einer aktiven Power Factor Correction (PFC).
[...]
Angesichts des Umstands, dass allein in der Industrie Mio. von ressourcenvergeudenden PC-Netzteilen in Verwendung sind, hofft Kirjuchin auf ein Eingreifen der Politik, wie es etwa bei der EU-weiten Standby-Verordnung geschehen ist: “Eine Normierung bzw. Vorgabe der Politik wäre sicherlich sinnvoll, um den schlechten Netzteilen den Garaus zu machen.” Allein im PC-Bereich gehe es pro PC um zehn bis 20 Watt, die ungenutzt verschwendet werden. Für das deutsche Verbundnetz rechnen die Forscher daher mit einem Energieeinsparungspotenzial in der Größenordnung von Terawattstunden.

Hoffentlich spielt in diesem Fall die Politik mit und verabschiedet griffige Gesetzte, die solch verschwenderische Praktiken wegen ein paar Euro-Cents bald verboten werden. Da diese Massnahme sogar profitabel sein können, zeigt unlängst das Top-Runner-Programm aus Japan, welches nach einer bestimmten Frist die Hersteller mit Sanktionen belegt, sollten diese nicht den zuvor festgelegten Energiestandart bei ihren Geräten umgesetzt haben.

Offline: Ubisoft blamiert sich mit Online-Kopierschutz

Tuesday, March 9th, 2010

Quelle: golem.de

An die Kunden die sich Silent Hunter 5 und Assassin’s Creed 2 von Ubisoft gekauft haben

Ihr denkt, ihr habt ein offline Spiel gekauft, also ein Spiel welches nicht zwingend eine Internetverbindung braucht um es spielen zu können?

Ihr braucht eine Internetverbindung, sonst wird das Spiel nicht funktionieren. Nicht weil es nicht funktionieren könnte, wie ein Onlinespiel der Sorte World of Warcraft oder EVE Online, sondern weil es nicht funktionieren darf.

Ihr habt Geld dafür ausgegeben weil ihr einen fairen Gegenwert dafür erwartet oder einfach nur ehrlich seid und nichts mit Raubkopien, Trojaner, Viren, Malware und Dergleichen zu tun haben wollt?

Die DRM (Digital Right Management) Software – welche überprüft, ob ihr eine Original Software habt – installiert sich auf eurem Betriebssystem und kann euch in der Benutzung anderer Software einschränken oder ganz daran hindern. Dies kann dazu führen, dass euer System für Angriffe und Spionage von ausserhalb anfällig wird (Rootkit von Sony BMG).

Ihr glaubt DRM verhindere Raubkopien und die illegale Nutzung der Software?

Innert kürzester Zeit sind die Original Spiele – ihres Kopier- und Abspielschutz entledigt – auf einschlägigen Seiten im Internet verfügbar. Der Vorwurf, dass “ge-crackte” Software häufig mit Malware, Trojaner und sonstigen Backdoors verseucht seien, trifft ironischerweise in den meisten Fällen nicht zu. Zudem gehören Personen die sich nie ein Spiel kaufen, diese aber im Internet kostenlos herunterladen, definitiv nicht zu der Kundengruppe von Ubisoft. Dieses Phänomen ist weder neu, noch lässt sich solch ein Verhalten auch komplett verhindern.

Ihr denkt, dass ihr das erworbene Spiel auch in 3 Jahren noch spielen könnt?

Solange Ubisoft die Authentifizierungsserver nicht vom Netz nimmt, trübt nichts den Spielspass, ausser ihr habt keinen Internetzugang oder Ubisoft führt gerade “Wartungsarbeiten” an den entsprechenden Servern durch. Es kann davon ausgegangen werden, dass Ubisoft die Server nur solange Verfügbar halten wird, wie es für sie wirtschaftlich ist diese zu betreiben. Ihr habt also das Spiel nicht gekauft, sondern nur die Nutzungsdauer über einen bestimmten Zeitraum, welcher Ubisoft definiert. Beispiele aus der Vergangenheit belegen diese Praktiken immer wieder auf neue. [1] [2] [3]

Ich wünsche euch viel Spass mit dem erworbenen Spiel und hoffe, dass ihr es in 3 Jahren immer noch spielen könnt.

Microsoft fordert Quarantäne für PCs

Saturday, March 6th, 2010

Quelle: pctipp.ch

Verseuchte PCs seien wie Leute mit Schweinegrippe: Sie gefährden die Gesundheit anderer und müssten daher isoliert werden.

Dies fordert Scott Charney, bei Microsoft fürs Trustworthy Computing zuständig, während seiner Keynote auf der RSA-Sicherheitskonferenz in San Francisco. Aktiv werden müssten dabei die Internetprovider, meint er.
Ob es rechtens sein kann, den PC-Benützer, der für seinen Zugang gutes Geld zahlt, einfach so vom Internet abzukoppeln, fragt sich Charney nicht.
[...]
Doch auch für die Geldsorgen der Provider hat Charney eine Lösung parat. Er plädiert für eine allgemeine Internetsteuer. «Die öffentliche Sicherheit ist hier in Gefahr, also muss die Öffentlichkeit auch dafür aufkommen», fordert der Redmonder.

Dear Mister Scott Charney!
Hausgemachte Probleme sollten auch “zu Hause” gelöst werden ;-)
Das es richtig sein soll den Hebel bei den Providern ansetzen zu müssen, kannst du vielleicht den Aktionären von Microsoft weismachen. Als Computer-Sicherheitsangestellter bei einer Firma, welche regelmässig mit Botnetzen und gravierenden Sicherheitsmängeln in Verbindung gebracht wird, hätte ich schon etwas mehr Zurückhaltung erwartet.

Nichtsdestotrotz du bist mein Held des Tages!

P.S. Gegen verseuchte Schweinegrippe-PC’s gibt es seit Jahren schon eine wirksame, kostenlose Medizin.