Archive for the ‘Bit & Byte’ Category

Neues Fernmeldegesetz erntet Kritik

Wednesday, August 18th, 2010

Quelle: pctipp.ch

[...]
So sollen künftig alle professionellen Anbieter von Internetdiensten und -inhalten einer aktiven Überwachungspflicht nachkommen. «Vom heute gültigen Gesetz sind bereits sämtliche Access Provider betroffen – neu soll es ein ganzer Industriezweig sein», wendet etwa die Swiss Privacy Foundation ein. Und die SKS kritisiert, dass neu auch Schulen, Internetcafés und Hotels den Internetverkehr überwachen müssten.
[...]
Darüber hinaus gefällt der Swiss Privacy Foundation nicht, dass künftig der ganze Internetdatenverkehr überwacht werden soll.
[...]
Schliesslich wird von beiden Organisationen der Gesetzespassus kritisiert, dem zufolge die Behörden künftig in fremde Computer eindringen und dort Überwachungs-Software anbringen dürfen.

Dies haben schon andere Länder – wie etwa Deutschland – versucht und sind daran gescheitert.

Warum?
- zu teuer
- zu aufwendig in der Umsetzung
- zu aufwendig in der Kontrolle
- verhindert keine Straftaten

Mittels Verschlüsselung, Proxies und anderen Verhaltensmassnahmen wird diese Gesetzesrevision ad absurdum geführt, denn der Aufwand und Ertrag solcher Massnahmen stehen im keinen Verhältnis zu den Straftaten die möglicherweise aufgedeckt werden können.

Analog dazu müsste die Polizei alle Personen im Strassenverkehr rund um die Uhr auf Alkohol kontrollieren um möglichen Unfällen vorzubeugen oder nachträglich aufklären zu können. Dieses Beispiel hinkt ein wenig, denn um der Tatsache gerecht zu werden das im Internet Daten verschlüsselt und der Ursprung- und Zielort mittels Proxies verschleiert werden können, gibt es Autos ohne Nummernschild die sich nicht stoppen lassen und solche die Unsichtbar sind :-)

Link des Tages

Saturday, August 14th, 2010

pocketbook.de

Hooligans am Internet-Pranger: Der erste hat sich gemeldet

Friday, August 13th, 2010

Quelle: tagesanzeiger.ch

Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt (Stawa) hatte einen solchen Schritt schon Mitte Juni angedroht. Gestellt hat sich seither aber keiner der Hooligans. Nun machte die Stawa Ernst und veröffentlichte am Freitagmorgen 17 Fotos im Internet. Jene Fotos von Personen, welche aufgrund von Dritthinweisen oder eigener Meldungen identifiziert werden können, werden umgehend von der Web-Site entfernt, heisst es von Seiten der Behörde.

Wie sieht es da mit dem Datenschutz aus und warum werden die Fotos ausgerechnet bei flickr, einem US-Konzern gehostet?
Auch wenn die Bilder zu einem späteren Zeitpunkt durch die Stawa von flickr entfernt werden, kann eine Weitergabe und Verfügbarkeit des Bildmaterials im Internet nicht verhindert werden.

Interoperabilität ist Freiheit

Wednesday, July 28th, 2010

Quelle: golem.de

Am 20. Juli hat James H. Billington den neuen Ausnahmeerlass abgesegnet. Und dieser hat es in sich. Gleich drei Ausnahmeanträge der US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) wurden darin genehmigt. Ab sofort verstoßen “Jailbreaker”, “Unlocker” und “Vidder” nicht mehr automatisch gegen das US-Urheberrecht, wenn sie technische Gängelmaßnahmen von Geräteherstellern und DVD-Distributoren zu legitimen Zwecken aushebeln.

Billington sendet mit seiner Entscheidung ein deutliches Zeichen an die Industrie: Die Praxis von Anbietern, den Wettbewerb mit Hilfe von Technik und Urheberrecht auszuschließen sowie ihre Kunden an sich zu fesseln und mit überzogenen Preisen für Geräte und Dienstleistungen regelrecht zu melken, wird nicht länger geduldet.
[...]
Es darf nicht sein, dass das Urheberrecht überall dazu missbraucht wird, den Wettbewerb auszuschließen. Sonst verkommt die Marktwirtschaft zur “Informationsfeudalgesellschaft”.
[...]
Unternehmen, die das nicht begreifen wollen, dürfen meinetwegen aussterben. Wir lassen uns nicht länger ‘verapplen’! [von Robert A. Gehring]

Full ACK!

Ich warte schon lange auf eine Plattform, wo ich alle Filme und Serien gegen eine kleine Gebühr anschauen kann. Da ich eine Serie einmal konsumiere, möchte ich mir davon keine DVD kaufen müssen, welche dann Zuhause im Regal verstaubt. Ich bin aber auch nicht bereit für eine Episode von 45 Minuten eine “Anschau-Gebühr” von 3 Franken zu bezahlen.

Die Zeiten in denen ihr für eine Audio-CD 30 Franken verlangen konnten sind definitiv vorbei. Seit froh das ihr diese Zeit erleben durftet.

Macht was für euer Geld, hört auf zu jammern und seit kreativ und innovativ!

Neuseeland – Gesetz soll Patente für Software verbieten

Wednesday, July 21st, 2010

Quelle: golem.de

Das sogenannte Patent Bill, das in wenigen Tagen dem neuseeländischen Parlament zur Beratung vorgelegt werden soll, enthält eine Klausel, die Software von der Patentierung ausschließt. Lediglich sogenannte Embedded Software dürfte weiterhin mitsamt der Hardware patentiert werden. Gegenwärtig darf in Neuseeland nur Software zum Patent angemeldet werden, die eine “kommerziell sinnvolle Wirkung” hat. Mathematische Algorithmen, die in einer Software stecken, können nach neuseeländischem Recht aber nicht patentiert werden.

Sinnvoll und vernünftig.
Die Neuseeländer machen vor, was der gesunde Menschenverstand schon seit Jahren fordert.

Die New Zealand Information and Communications Technology Group (NZICT) machte im Vorfeld intensive Lobbyarbeit gegen den Passus im Patent Bill. Die NZICT repräsentiert unter anderem Microsoft, IBM und Cisco. NZICT-CEO Brett O’Riley argumentiert, dass nicht nur große Firmen von Softwarepatenten profitieren, sondern auch kleinere dadurch ihr geistiges Eigentum schützen könnten. Patente rüsteten neuseeländische Firmen für den Wettbewerb auf dem internationalen Markt. Er sieht auch die neuseeländische Wirtschaft gefährdet, wenn ausländische Investoren aufgrund eines unzulänglichen Patentrechts abwandern.

Eine kleine Firma hat in der Regel nicht die finanziellen Möglichkeiten sich auf einen Patentrechtsstreit mit einer grossen Firma einzulassen. Zudem hat eine kleine Firma weder die finanziellen, noch die personellen Ressourcen, alle Patente im Markt zu überprüfen. Diese Unsicherheit kann dazu führen, dass sich kleinere Firmen plötzlich mit Trivial-Patentklagen konfrontiert sehen, welche Ansprüche stellen wie das: “One-Click-Patent von Amazon”, “Fortschrittsbalken in Computerprogrammen” oder mein Favorit das “Doppelklick-Patent von Microsoft”.

Grosse Firmen wie Microsoft, Amazon oder Apple sammeln hauptsächlich Patente um sich Gegenklagen mit einem grossen Patent-Portfolio vom Hals zu halten. Für ein Unternehmen welches weniger Patente als sein Konkurrent besitzt, kann eine Klage gegen diesen wie das Durchqueren eines Minenfelds sein.

Inzwischen merken aber auch die Amerikaner, dass Trivial-Patente, Patent-Trolle und U-Boot Patente eigenartige Blüten hervorbringen können, wie das Beispiel der Firma SCO gegen IBM oder Eolas gegen Microsoft zeigten.

Ich hoffe das Neuseeland den Patent Bill in dieser Form ratifizieren wird, denn anders als NZICT-CEO Brett O’Riley sehe ich das heutige Patentsystem als Hemmnis für neue Entwicklungen und als generellen Nachteil für kleinere Firmen.

Link des Tages

Monday, July 5th, 2010

sarien.net

Hach, waren das noch Zeiten :-)

Larry Laffer


Space Quest

10-Finger-System in 5 Stunden (?)

Wednesday, June 30th, 2010

Quelle: creativesupport.ch

Basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Gedächtnis- und Lernforschung wurde ein neuartiges Konzept entwickelt. Seit ca. 1 1/2 Jahren führen wir als zur Zeit noch erste Schweizer Anbieterin in Zusammenarbeit mit dem HERDT-Verlag und der Organisation und Informatik der Stadt Zürich einen Kurs durch, der es ermöglicht, in nur 5 Stunden zu lernen, „blind“ auf der PC-Tastatur zu schreiben. Die Teilnehmenden sind begeistert!

Der Kurs basiert auf Elementen der Suggestopädie
und des NLP. Sie lernen also über Bilder, Farben,
Spiele, Musik und Hörspiel die Tastatur kennen und
vertiefen das so Gelernte über ein Lernprogramm
am Computer.

Ich bin da ein wenig skeptisch ob dies wirklich funktionieren kann. Ich werde es aber mal versuchen, denn ich schaue immer noch beim Schreiben auf die Tastatur :-)

Google löscht Android-Applikationen aus der Ferne

Friday, June 25th, 2010

Quelle: golem.de

Don’t be evil! :-)

Second Life neigt sich wohl dem Ende zu

Thursday, June 10th, 2010

Quelle: inside-it.ch, nzz.ch

Die bis vor wenigen Jahren hochgehypte virtuelle Welt “Second Life” bewegt sich langsam dem Untergang zu.
[...]
Das Unternehmen will aber nichts von einem Ende der virtuellen Welt wissen: “Die heute angekündigte Restrukturierung wird helfen, Second Life noch einfacher, unterhaltsamer, relevanter und packender für Kunden zu machen, die uns gerade erst kennenlernen.

Ich habe in den vergangenen Jahren immer wieder versucht Second Life zu benutzen. Leider ist es mir bis heute nie möglich gewesen das Spiel einigermassen flüssig spielen zu können, da die Server oder die Netzverbindungen von Linden Labs offensichtlich permanent überlastet sind. Der neue Client 2.0 lässt sich zwar besser und intuitiver bedienen als der alte Client, die Probleme der Performance konnten damit aber nicht behoben werden. Sobald sich 8 Charaktere in der Nähe des eigenen Avatars aufhalten kann man die Frames zählen, was sich irgendwann negativ auf das Spielvergnügen auswirkt…

Bild des Tages

Wednesday, May 26th, 2010

- Man in the Middle –
von Alan McDonald