Archive for the ‘Atheismus / Religion’ Category

Offline im Auftrag des Herrn

Friday, February 18th, 2011

Quelle: golem.de

Ein evangelischer Medienverband ruft zum “Medienfasten” auf: Eine Woche lang sollen Spielkonsole, Computer und Fernseher aus bleiben – damit mehr Zeit für Freunde und Familie ist und Kopf und Seele frei bleiben.

Wenn ein evangelischer Medienverband so ein Aufruf macht, geht es in erster Linie nicht um Freunde und Familie.

Aus dem golem.de Forum:

Dieser theologische Aufruf soll eigentlich nur heißen:
“Tausche Deine virtuellen Freunde, gegen einen imaginären Freund”

Damit ist zu diesem Thema alles gesagt worden :twisted:

Prominenter Aussteiger wirft Scientology Sklaverei vor

Saturday, February 12th, 2011

Quelle: tagesanzeiger.ch

Nach 35 Jahren hat Hollywood-Regisseur und Oscar-Preisträger Paul Haggis die Sekte verlassen und erhebt schwere Vorwürfe. Scientology weist alle Anschuldigungen zurück.
[...]
Die Bundespolizei FBI ermittle gegen die Organisation, schreibt das Blatt. Es bestehe der Verdacht auf Menschenhandel und Kinderarbeit.
[...]
Der 57-jährige Haggis – er inszenierte «Crash» und schrieb das Drehbuch für «Million Dollar Baby» – engagierte sich fast 35 Jahre lang für die Sekte. Als diese Homosexuelle verteufelte, platzte ihm der Kragen, denn seine Tochter ist lesbisch.

Ich frage mich schon ernsthaft wie stark sich Paul Higgis in den letzten 35 Jahren für Scientology engagieren konnte, ohne das ihm die Machenschaften dieser Sekte aufgefallen sind.

Tatsächlich unterliegen Scientology-Mitarbeiter einem straffen hierarchischen System, das an Menschenhandel erinnert. Mitglieder der Eliteeinheit Sea-Org verdingen sich auf alle Ewigkeit, müssen sie doch einen Vertrag über eine Milliarde Jahre unterschreiben.

Wenn da nicht alle Alarmglocken zu schrillen anfangen…? Einen Vertrag mit einer Laufzeit von einer Milliarde vorgelegt zu bekommen, zeigt doch wie Hirnverbrannt das Ganze ist. Da täuscht auch kein wohlklingender Name wie “Sea-Org” darüber hinweg.

Die Sekte bestimmt weitgehend, in welchem Zentrum oder welchem Land sie arbeiten müssen. Ausserdem erhalten Scientologen lediglich eine Entschädigung von 100 bis 200 Dollar pro Monat.

Manche Kinder von Scientologen leben im Sektenzentrum und werden für verschiedene Arbeiten eingespannt. Selbst beim Kurswesen gehen Minderjährige den Erwachsenen zur Hand.

Es ist mir ein Rätsel warum Behörden diesem Treiben nicht schon lange Einhalt geboten haben. Jeder Sweatshop in einer Stadt der 1. Welt würde innert kürzester Zeit geschlossen und die Verantwortlichen vor Gericht gestellt werden. Da drängt sich doch der Verdacht von Interessen-Verstrickungen zwischen der Politik und Scientology auf…

Kirche in Alexandria stand auf Angriffliste der al-Qaida

Monday, January 3rd, 2011

Quelle: tagesanzeiger.ch

[...] Unter der Überschrift «Hör auf zu schlafen und steh auf» wird darin «jeder Muslim, der sich um die Ehre seiner Schwestern sorgt», zu «Sprengstoffanschlägen während Weihnachtsmessen» aufgerufen.

Ich kann bei solchen Aussagen nur den Kopf schütteln.
Keine Toleranz gegenüber solchen intoleranten Armleuchtern!

Wegen der Homo-Ehe ist in Liechtenstein der Teufel los

Friday, December 17th, 2010

Quelle: tagesanzeiger.ch

Die Regierung und das Parlament des Fürstentums Liechtenstein wollen den Weg freimachen für die Registrierung gleichgeschlechtlicher Paare. Katholisch-konservative Kreise laufen Sturm gegen das neue Gesetz.
[...]
Der Vaduzer Erzbischof Wolfgang Haas gab den Tarif vor drei Jahren durch
[...]
«Praktizierte Homosexualität ist objektiv eine schwere Sünde, deren rechtliche Anerkennung geradezu einen Skandal darstellen würde», diktierte der Oberhirte der Tageszeitung

Wenn die Vernunft-Uhr stehen bleibt verpasst man den Zug der Entwicklung.

[...]
Generalvikar Markus Walser nahm in Stellvertretung von Erzbischof Wolfgang Haas Stellung und schrieb, die Heilige Schrift bezeichne homosexuelle Handlungen als «schlimme Abirrung».

Sexuelle Misshandlungen von Schutzbefohlenen hinter Kirchenmauern nenne ich «schlimme Abirrung».

Homosexuelle Menschen seien aus der Sicht der katholischen Kirche zur Keuschheit aufgerufen. Das bedeute, «sie sollen sich durch die Tugenden der Selbstbeherrschung und der sexuellen Enthaltsamkeit der christlichen Vollkommenheit annähern».

Wie war das jetzt schon wieder mit dem Glashaus und den Steinen?

[...]
Letztlich geht es dem Erzbistum um nichts weniger als um den «Fortbestand der Gesellschaft, den allein die auf der Ehe begründete Familie und nicht eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft garantieren kann».

Wenn logisches Denken durch dogmatisches Gedankengut vernebelt wird, dann müssen ja solche Statements herauskommen.

Fassen wir mal die Prämissen zusammen:

  • Homosexuelle Menschen können auf natürliche Weise keinen Nachwuchs zeugen.
  • Homosexuelle Menschen welche in einer Ehe leben, können auf natürliche Weise keinen Nachwuchs zeugen.
  • Homosexuelle Menschen werden nicht die Ehe mit einem heterosexuelle Partner suchen, da dies nicht ihren sexuellen Präferenzen entsprechen würde.
  • Heterosexuelle Menschen werden nicht homosexuell, weil es homosexuelle Ehen gibt.
  • Schlussfolgerung
    Der Fortbestand der Gesellschaft ist nicht abhängig davon, ob homosexuelle Menschen in einer registrierten Partnerschaft leben oder nicht.

    Sekundiert wird das Erzbistum von der konservativen Laienbewegung Credo. Deren Vorsitzender, Hans Gassner, kämpft an allen Fronten gegen das neue Gesetz. Auch ihm geht es um ganz Grundsätzliches: «Wenn Moral und Ethik in unserer Gesellschaft keinen Platz mehr finden, so ist der Untergang vorprogrammiert», schrieb er in einem Leserbrief.

    Wer definiert was moralisch und ethisch vertretbar ist? Die Kirche?

    Haft für Prediger der Menorah-Kirche

    Wednesday, December 15th, 2010

    Quelle: tagesanzeiger.ch

    Das Oberhaupt der Wetziker «Evangeliumsgemeinde Menorah» muss 4½ Jahre hinter Gitter. Dieses Urteil fällten gestern die Bezirksrichter von Hinwil.
    [...]
    So werden dem Prediger nicht nur wiederholte sexuelle Handlungen mit einem Kind und sexuelle Nötigungen vorgeworfen, sondern auch mehrfache Vergewaltigung. Bei den Opfern handelt es sich um zwei Oberländer Mädchen im Alter von damals sieben und zehn Jahren, wobei sich die Übergriffe vor allem gegen das Jüngere richteten.
    [...]
    Der heute 72-jährige Angeklagte ist nur teilweise geständig und entsprechend nicht in allen Punkten einsichtig. Bei den Taten scheint es rein um sexuelle Befriedigung gegangen zu sein. Allerdings sieht sich der Menorah-Gründer laut Staatsanwalt auch «als Opfer böser Kräfte», ja sogar des Satans, die ihn in Versuchung führten. Zudem habe er damals eine Lebenskrise durchgemacht.

    Soso, nicht mal die Grösse haben die Schuld bei sich selbst zu suchen, sondern irgendwelche imaginäre Wesen dafür verantwortlich machen. Ich finde zudem das er ist mit 4½ Jahre Gefängnis ziemlich gut weggekommen ist.

    Historische Wende beim Papst

    Monday, November 22nd, 2010

    Quelle: tagesanzeiger.ch

    Papst Benedikt XVI. hat das Verbot von Kondomen etwas gelockert. In einem neuen Buch äussert das Kirchenoberhaupt, in manchen Fällen könne die Benutzung von Präservativen gerechtfertigt sein, wie aus Auszügen hervorgeht, die eine Vatikanzeitung am Samstag veröffentlichte.

    Willkommen in der Realität, oder anders formuliert: Lieber spät als nie.

    Die Verwendung von Kondomen sei natürlich keine wirklich und moralische Lösung, sagte der Papst. Doch ihr Gebrauch durch Prostituierte sei «ein erster Schritt zu einer Moralisierung» und könne helfen ein Bewusstsein zu entwickeln, «dass nicht alles gestattet ist und man nicht alles tun kann, was man will.»

    Nur weil nicht alle Menschen nach kirchlichen Moralvorstellungen leben wollen, haben diese nicht zwangsläufig eine verminderte Moralvorstellung. Auch wenn es der Papst nicht gerne hört: Moral hat nichts mit dem Christentum zu tun und wurde auch nicht erst durch das Christentum in die Welt gesetzt.

    Auch an anderen Stellen im Buch betont Benedikt die bisherige ablehnende Haltung der Kirche zu Verhütung und Abtreibung. So stellte er die Frage, wie viele Kinder getötet worden seien, die eines Tages vielleicht Genies geworden wären oder ein neuer Mozart.

    So stellte er die Frage, wie viele Kinder getötet worden seien, die eines Tages vielleicht Dummköpfe geworden wären oder ein neuer Hitler.

    Der einzig sicher Weg eine HIV-Infektion zu vermeiden sei Abstinenz und eheliche Treue.

    …und Kondome.

    Supreme Court: “Auch Grimms Märchen sind düster”

    Wednesday, November 3rd, 2010

    Quelle: golem.de

    Seit dem 2. November 2010 verhandelt der Supreme Court, das höchste Gericht der USA, über ein Gesetz des Staates Kalifornien, das den Verkauf von extrem gewalthaltigen Computerspielen an Minderjährige einschränken soll. In der mündlichen Verhandlung ging es – nachzulesen in einem 72 Seiten langen Protokoll – vor allem darum, was Gewalt in Spielen von der Gewalt in Filmen, Rapmusik oder Literatur unterscheidet. Richter Antonin Scalia etwa wies darauf hin, dass “einige von Grimms Märchen ziemlich düster sind”, und fragte die Vertreter des Staates Kalifornien: “Möchten Sie die auch verbieten?” – was klar verneint wurde.

    “Düster” sind auch noch andere Schriften, etwa die Bibel zum Beispiel. Diese müsste eigentlich ebenfalls verboten werden oder zumindest erst ab dem 18. Lebensjahr dem mündigen Bürger zur Verfügung stehen. Zeitgenossen welche nun die Bildhaftigkeit und Interpretationsspielräume der Bibel ins Feld führen, mögen Bedenken, dass die allermeisten Menschen all die Gewalt in Filmen, Computerspielen, der Musik und Literatur auch differenziert interpretieren können.

    Amokläufer, betrunkene zur Gewalt neigende Schwachgeister, welche zu Hause am Computer oder Fernseher Gewaltspiele und -sendungen konsumieren, wird es immer geben. Da muss aber zwischen Ursache und Wirkung ganz genau unterschieden werden.

    Ein moderater Bibelgläubiger nimmt für sich ja auch in Anspruch, dass er die heilige Schrift differenziert und ausgewogen interpretieren kann. Dieser führt genau so vehement ins Felde, dass wegen ein paar Wahnsinnigen (ebenfalls Schwachgeister) nicht die Bibel verboten werden könne.

    Viele Passagen in der Bibel zeigen wahrhaftig ein “düsteres” Bild und nicht nur der kritische Leser findet verstörende Stellen in dem Buch der Bücher, welche auch mit einer beherzten Interpretation nicht aufzulösen sind.

    Aus bibelkritik.ch

    Gott ermordete unschuldige Kinder, nur weil sie Ägypter waren (2. Mose 12,12): “Denn ich will in derselben Nacht durch Ägyptenland gehen und alle Erstgeburt schlagen (töten) in Ägyptenland unter Mensch und Vieh.”

    Wird Gott nicht gehorcht, wird gleich die ganze Stadt vernichtet (Hos 14,1): “Samaria wird wüst werden; denn es ist seinem Gott ungehorsam. Sie sollen durchs Schwert fallen und ihre kleinen Kinder zerschmettert und ihre Schwangeren aufgeschlitzt werden.”

    Bei der Schlacht um Gibeon half Gott beim Abschlachten persönlich mit (Jos 10,11): “Und als sie (die geschlagenen Feinde) vor Israel flohen den Weg hinab nach Bet-Horon, ließ der Herr große Steine vom Himmel auf sie fallen bis Aseka, dass sie starben. Und von ihnen starben viel mehr durch die Hagelsteine, als die Israeliten mit dem Schwert töteten.”

    Weil die Israeliten mit dem Ausrotten nicht nachkamen, ließ der liebe Gott die Sonne stillstehen, damit seine Günstlinge bis tief in die Nacht weitermorden konnten (Jos 10,13): “Da stand die Sonne still, und der Mond blieb stehen, bis sich das Volk an seinen Feinden gerächt hatte (…) So blieb die Sonne stehen mitten am Himmel und beeilte sich nicht unterzugehen fast einen ganzen Tag.”

    (1. Mose 19,25): “Da ließ der Herr Schwefel und Feuer regnen vom Himmel herab auf Sodom und Gomorra und vernichtete die Städte und die ganze Gegend und alle Einwohner der Städte.”

    (Sir 10,18): “Gott hat die überheblichen Heiden mit der Wurzel ausgerottet.”

    (1 Kor 16,22): “Wenn jemand den Herrn nicht lieb hat, der sei verflucht.”

    In Gibea randalierte ebenfalls eine Horde Männer vor einem Haus. Um die Meute zu besänftigen bot ihnen der Hausherr seine jungfräuliche Tochter und die Nebenfrau des Gastes an (Ri 19,24): “Die könnt ihr schänden und mit ihnen tun, was euch gefällt”.

    Während sich nun die Männer vor dem Haus sexuell amüsierten und die Frauen schließlich schwer verletzt vor der Türschwelle zusammenbrachen, schliefen der Vater und sein Gast drinnen in aller Ruhe. Erst am frühen Morgen entdeckten sie die Opfer, um die sie sich bisanhin nicht gekümmert hatten (Ri 19,27): “Als nun ihr Herr am Morgen aufstand und die Tür des Hauses auftat (…) da lag seine Nebenfrau vor der Tür des Hauses.”

    (Eph 5,23): “Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt der Frau.”

    (4. Mose/Num. 31,15-18): “Warum habt ihr alle Frauen leben lassen? (…) So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben.”

    (Kol 3,22) “Ihr Sklaven, seid gehorsam in allen Dingen euren irdischen Herren!”

    (Spr. 11,22): “Ein schönes Weib ohne Zucht ist wie eine Sau mit einem goldenen Ring durch die Nase.”

    (3. Petr 3,1): “Desgleichen sollt ihr Frauen euch euren Männern unterordnen.” (siehe auch 1. Tim 2,11 / 1.Mose 3,6 oder Kol 3,18 usw.)

    (1. Tim 2,12): “Einer Frau gestatte ich nicht, dass sie lehre, (…) sondern sie sei still.”

    (Offb 14,7): “Fürchtet Gott!”

    Streit um Kirchengeläut in Gossau vor Europäischem Gerichtshof

    Thursday, October 7th, 2010

    Quelle: tagesanzeiger.ch

    Darin sieht die IG Stiller eine Verletzung der Menschenrechte, ausserdem begründet sie die Klage mit Verfahrensfehlern. Wenn Häftlingen der Schlaf geraubt werde, bedeute dies nach Art. 3 EMRK eine unmenschliche und erniedrigende Behandlung oder sogar Folter, wie die IG in einem Communiqué vom Mittwoch schreibt.

    Abgesehen davon das ich Kirchenglockengeläut auch als störend empfinde, hinkt der Vergleich mit dem Häftling gewaltig, denn die Personen welche sich gestört fühlen können jederzeit an einen anderen Ort umziehen.

    Ich finde es aber schon wichtig die Diskussion über dieses Thema weiter aufrecht zu erhalten, denn einen viertelstündlichen Glockenschlag inmitten der Nacht ist für mich nicht nachvollziehbar und könnte bei der heutigen Verbreitung von Weckern eigentlich eingestellt werden.

    An die (katholischen) Traditionalisten: Ersetzt mal das 24 x Viertelstunden-Geläut durch den 5 x Muezzin-Ruf, merkt ihr was? :-)

    Das todernste Buch

    Sunday, September 12th, 2010

    Quelle: tagesanzeiger.ch

    Der US-Prediger Terry Jones hat mit seiner Ankündigung, den Koran zu verbrennen, weltweit Furore gemacht. Die einen Menschen sind zornig. Die anderen fürchten just diesen Zorn, er hat bereits zu Blutvergiessen geführt. Man beleidigt den Koran nicht ungestraft, er ist ein heiliges Buch.

    Abgesehen davon das dieser Terry Jones mit dem Aufruf irgendwelche Bücher zu verbrennen nicht ganz bei Sinnen sein kann, lassen sich keine Bücher beleidigen.

    Ein Buch ist ein Gegenstand was keine Gefühle, keinen eigenen Willen, keine Bedürfnisse oder eine eigene Meinung besitzt. Ein Gegenstand kann per Definition nicht beleidigt werden, denn um ein Gegenstand beleidigen zu können braucht es Feedback von diesem, welches auf die vorangegangene Beleidigung aufmerksam macht.

    Eine Person kann auch nicht Stellvertretend für eine andere Person oder einen Gegenstand beleidigt sein, denn die ursprüngliche Beleidigung ist ja immer persönlich und kann daher auch nicht “vererbt” werden.

    Ich kann natürlich eine Gruppe von Gleichgesinnten beleidigen (Hautfarbe, Religion, Sexualität…) und diese Gruppe kann sich im Kollektiv so dementsprechend äussern. Einzelne Personen aus dieser Gruppe müssen aber nicht zwangsläufig beleidigt sein. Zudem ist die Diskriminierung einer Gruppe wegen einer bestimmten Zugehörigkeit oder Neigung in den vielen Ländern strafbar, nachdem durch Vernunft und Logik, Dinge wie Rassenlehre oder Erbschuld als Dummheit entlarvt wurden.

    Der Christliche Gott kann auch nicht beleidigt werden.
    1.) Um Gott beleidigen zu können muss dieser in irgendeiner Form Feedback geben können.
    2.) Da die Merkmale von Gott nicht bekannt oder sogar widersprüchlich sind, kann sein Wesen nicht beleidigt werden, da genau diese Merkmale für eine Beleidigung bekannt sein müssten.

    Beispiele
    Daniel beleidigt Hans
    Hans kann sich gegen die Beleidigung wehren

    Hans beleidigt Daniel
    Daniel kann sich gegen die Beleidigung wehren

    Daniel beleidigt Claudia
    Claudia kann sich gegen die Beleidigung wehren
    Hans kann nicht persönlich beleidigt sein

    Daniel beleidigt ein Kerzenständer
    Der Kerzenständer kann nicht beleidigt sein
    Hans kann nicht persönlich beleidigt sein

    Daniel beleidigt den Christlichen Gott
    Der Christliche Gott kann sich gegen die Beleidigung wehren
    Die Christen können nicht persönlich beleidigt sein

    Den Ausdruck “Ich fühle mich persönlich beleidigt!” ist eine Trugschluss, denn damit kann ich alles was mir nicht passt als “Beleidigung” empfinden, um mein weiteres Handeln daraus zu rechtfertigen.

    “Ich fühle mich persönlich beleidigt wenn jemand behauptet das es nur einen einzigen Gott gibt. Ich werde diese Schmach nicht länger dulden und alle Personen welche dies behaupten mit violetter Farbe anmalen, die Farbe der 41 wahren Götter: Die unsichtbaren, violetten Elefanten!”

    Spruch des Tages

    Sunday, August 1st, 2010

    Schönheit ist – wie Ordnung – keine Eigenschaft des Gegenstandes, sondern eine Zutat des betrachtenden Subjekts.

    Gerhard Stremminger – Gottes Güte und die Übel der Welt