Archive for June, 2010

10-Finger-System in 5 Stunden (?)

Wednesday, June 30th, 2010

Quelle: creativesupport.ch

Basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Gedächtnis- und Lernforschung wurde ein neuartiges Konzept entwickelt. Seit ca. 1 1/2 Jahren führen wir als zur Zeit noch erste Schweizer Anbieterin in Zusammenarbeit mit dem HERDT-Verlag und der Organisation und Informatik der Stadt Zürich einen Kurs durch, der es ermöglicht, in nur 5 Stunden zu lernen, „blind“ auf der PC-Tastatur zu schreiben. Die Teilnehmenden sind begeistert!

Der Kurs basiert auf Elementen der Suggestopädie
und des NLP. Sie lernen also über Bilder, Farben,
Spiele, Musik und Hörspiel die Tastatur kennen und
vertiefen das so Gelernte über ein Lernprogramm
am Computer.

Ich bin da ein wenig skeptisch ob dies wirklich funktionieren kann. Ich werde es aber mal versuchen, denn ich schaue immer noch beim Schreiben auf die Tastatur :-)

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Google löscht Android-Applikationen aus der Ferne

Friday, June 25th, 2010

Quelle: golem.de

Don’t be evil! :-)

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Kalifornien – Nummernschilder mit Werbung

Tuesday, June 22nd, 2010

Quelle: golem.de

Der US-Bundesstaat Kalifornien plant die Einführung elektronischer Nummernschilder. Die Schilder sollen, wenn ein Auto steht, Werbung anzeigen. Die will die Zulassungsbehörde des Bundesstaates verkaufen, um die leere Staatskasse zu füllen.
[...]
Danach sollen die heutigen Blechnummernschilder durch Displays ersetzt werden. Ist das Auto in Bewegung, zeigen sie die Zulassungsnummer an. Steht das Auto still – an der Ampel oder auf dem Parkplatz -, wird das Display zum Werbeschild. Allerdings soll die Zulassungsnummer weiterhin sichtbar sein, in der Ecke des Nummernschildes.

April?…nein, Juni…hmmm…

Außerdem könnten die Schilder weitere Vorteile bieten, so die Befürworter: So könnte die Zulassung eines Fahrzeugs über ein solches Nummernschild beschleunigt werden. Außerdem könnte es dazu benutzt werden, Autofahrern Verkehrshinweise wie Staumeldungen zukommen zu lassen.
[...]

Von dem (sinnlosen) Energieverbrauch mal ganz abgesehen, wie hoch sind wohl die Kosten für die Einführung solcher Displays im Verhältnis zu den Werbeeinnahmen?

Allerdings dürften die Nummernschilder durchaus zu Sicherheitsproblemen führen: Andere Fahrer könnten abgelenkt werden
[...]

Ist dies nicht der Sinn von Werbung?

Ich sehe schon die Werbung eines Humvee Fahrzeugs: “Have you also problems with the size? Take a blue pill and take off!”

Ein gutes Beispiel dafür, dass man nicht alles umsetzen muss, nur weil es technisch machbar ist…

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Dougan verdient 1812 Mal mehr als seine Mitarbeiter

Monday, June 21st, 2010

Quelle: tagesanzeiger.ch

Muss er ja auch!
Schliesslich arbeitet er 1812 mal mehr als seine Mitarbeiter und trägt eine 1812 mal grössere Verantwortung als diese.

Der Chef der Grossbank, Brady Dougan, erhielt mit 90 Millionen Franken gemäss Travail.Suisse die höchste Vergütung im 2009. Das ist 1812 Mal mehr als der tiefste Lohn bei der Grossbank.
[...] Wegen der stetig steigenden Managerlöhne sei das wirtschaftliche Erfolgsmodell der Schweiz gefährdet, das auf Vertrauen, Anstand und einer funktionierenden Sozialpartnerschaft basiere, sagte Travail.Suisse-Präsident Martin Flügel vor den Medien in Bern.

Nein, nein… die Manager verdienen gerade richtig, die Mitarbeiter verdienen viel zu wenig!

An alle die jammern: Ihr müsst halt mehr arbeiten!

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Link des Tages – evalaze.de

Friday, June 18th, 2010

Quelle: http://www.evalaze.de/

Software Virtualisierung ist eine Technologie, um Softwareanwendungen ausführen zu können, ohne diese auf die „herkömmliche“ Art und Weise installieren zu müssen. Die Applikation läuft in einem für sich geschlossenen System, der virtuellen Sandbox. Diese Technologie ermöglicht den Parallelbetrieb mehrerer gleicher Applikationen auf einem System. Dadurch lassen sich zum Beispiel ein Internet Explorer 6, 7, 8 und 9 zeitgleich auf einem System betreiben. Alte Applikationen können auf neuen und modernen Betriebssystemen wieder genutzt werden und eine virtualisierte Applikation ist portabel.

Um eine Applikation zu virtualisieren, reicht es aus, mit Hilfe des Evalazers einen Snap Shot des Systems zu erstellen. Danach wird die Wunsch-Applikation installiert und der zweite Snap Shot wird durchgeführt. Die installierten Dateien und Registry Einträge werden nun durch die Evalaze Engine in eine virtuelle Exe-Datei konvertiert.

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Netcat

Monday, June 14th, 2010

Mit Netcat oder auch nc genannt, lassen sich Daten von der Standardein- oder -ausgabe durch eine Netzwerkverbindung über TCP oder UDP transportieren. Das Ganze läuft als Server und Client ab, dabei werden die Daten unverschlüsselt übermittelt. Das Anwendungsgebiet kann beispielsweise ein internes Netz sein, wo Daten ohne Sicherheitsbedürfnis rasch kopiert werden müssen.

Netcat gibt es für praktisch alle Plattformen, untenstehende Beispiele wurden auf einem Linuxsystem durchgeführt.

Um Daten empfangen zu können wird zuerst auf dem Zielrechner Netcat als Server initialisiert. Folgendes Beispiel lauscht (-l = listen) auf dem Port (-p = Port) 3000 und alle Daten werden in der Datei “kopie” gespeichert. Der Zielrechner lauscht solange auf diesem Port bis Netcat z.B. mittels strg + c abgebrochen wird.

Zielrechner::

nc -l -p 3000 > kopie

Um nun Daten senden zu können, wird auf einem anderen Rechner, nennen wir diesen Startrechner, Netcat aufgerufen, der eine Verbindung zum Zielrechner über den Port 3000 macht und die Datei “original” übermittelt.

Startrechner:

nc Zielrechner 3000 < original

Dabei spielt es keine Rolle in welcher Art die Daten vorliegen, Netcat leitet diese einfach weiter.

Im folgenden Beispiel wird der Inhalt des Arbeitsspeichers mittels dem Programm Disk Dump (dd) zum Zielrechner übermittelt. Das Pipe-Zeichen "|" bedeutet, dass das Ergebnis aus dd an Netcat weitergereicht wird.

Startrechner:

dd if=/dev/mem | nc Zielrechner 3000

Zielrechner:

nc -l -p 3000 > arbeitsspeicher

Auf dem Zielrechner werden dann die Arbeitsspeicherdaten in die Datei "arbeistspeicher" geschrieben.
Natürlich lassen sich so auch ganze Festplatten oder einzelne Partitionen über das Netz sichern.

Startrechner:

dd if=/dev/hda1 | nc Zielrechner 3000

Die Harddiskdaten werden auf dem Zielrechner mittels gzip komprimiert und dann in die Datei "hda1.gz" gespeichert.

Zielrechner:

netcat -l -p 3000 | gzip > hda1.gz

Netcat kann auch als Portscanner eingesetzt werden.
Die Option -z überprüft in diesem Beispiel, ob der SSH Port 22 offen ist und gibt dessen Status mittels -v aus.

netcat -vz Zielrechner 22

Ohne die Option -z initiiert Netcat eine Verbindung auf den Port 22, was bei einem offenen Port und einem laufenden SSH Server mit einem Banner wie z.B. SSH-2.0-OpenSSH_5.1 quittiert werden kann.

Es lassen sich auch ganze Port-Breiche absuchen, hier alle Ports zwischen 21 und 80. Die Option -w gibt das Timeout in Sekunden an.

netcat -vz -w 10 Zielrechner 21-80

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Second Life neigt sich wohl dem Ende zu

Thursday, June 10th, 2010

Quelle: inside-it.ch, nzz.ch

Die bis vor wenigen Jahren hochgehypte virtuelle Welt “Second Life” bewegt sich langsam dem Untergang zu.
[...]
Das Unternehmen will aber nichts von einem Ende der virtuellen Welt wissen: “Die heute angekündigte Restrukturierung wird helfen, Second Life noch einfacher, unterhaltsamer, relevanter und packender für Kunden zu machen, die uns gerade erst kennenlernen.

Ich habe in den vergangenen Jahren immer wieder versucht Second Life zu benutzen. Leider ist es mir bis heute nie möglich gewesen das Spiel einigermassen flüssig spielen zu können, da die Server oder die Netzverbindungen von Linden Labs offensichtlich permanent überlastet sind. Der neue Client 2.0 lässt sich zwar besser und intuitiver bedienen als der alte Client, die Probleme der Performance konnten damit aber nicht behoben werden. Sobald sich 8 Charaktere in der Nähe des eigenen Avatars aufhalten kann man die Frames zählen, was sich irgendwann negativ auf das Spielvergnügen auswirkt…

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Der sexistische Fussgängerstreifen

Friday, June 4th, 2010

Quelle: tagesanzeiger.ch

Die Stadt Bern will «geschlechtergerechter formulieren». Wörter wie «Fussgängerstreifen», «Mannschaft» und «Mitarbeitergespräch» sollen verschwinden. Wann kommt der Bärinnengraben?

Das amtliche Dokument schreibt zum Beispiel vor, das Wort «Fussgängerstreifen» dürfe nicht mehr gebraucht werden. Vielmehr sei das geschlechtsneutrale «Zebrastreifen» zu verwenden. Ebenso ist das maskulin kontaminierte «kundengerecht» verpönt. Neu heisst es in Bern: «Entspricht den Wünschen der Kundschaft». Wer weiterhin von einem «benutzerfreundlichen» Gerät spricht, unterstreicht seine Rückständigkeit. Sprachlich korrekt ist etwas «einfach zu bedienen». Selbstredend wird die «Mannschaft» durch das «Team» ersetzt, das «Mitarbeitergespräch» in «Beurteilungsgespräch» umbenannt, und das «Benutzerhandbuch» heisst neu «Manual».

Zum Glück haben wir keine anderen Probleme!
Ich musste zuerst lachen und dachte an einen Scherz, aber offensichtlich meint es der Amtsschimmel in Bern ernst mit dieser linguistischen Quälerei.

Ich warte auf den Tag an dem die Artikel “Der” und “Die” geschlechtsneutral durch “Das” ersetzt werden.
Wörter wie “Intelligenz”, “Vernunft” und “Amtsschimmel” werden dann zu:

Das Intelligenz
Das Vernunft
Das Amtsschimmel

Ja, wahrlich eine Meisterleistung der Linguistik, ähhm.. ich meinte Meisterinnenleistung….nein, auch nicht, nochmals:
“Das Leistung einer Person mit grosser Weisungsbefugnis”

Geht Bäume pflanzen oder macht sonst was sinnvolles!

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Link des Tages – Mr. Green

Thursday, June 3rd, 2010

Mr. Green – Der Recycling Held

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Pockenimpfung gegen HIV?

Tuesday, June 1st, 2010

Quelle: sueddeutsche.de

Das HI-Virus hatte sich seit den 1950er Jahren innerhalb relativ kurzer Zeit von Afrika aus über die ganze Welt ausgebreitet. Wieso der Erreger der Immunschwäche Aids so erfolgreich war, war lange Zeit unklar.
[...]
Jetzt hoffen US-Wissenschaftler um Raymond Weinstein von der George Mason University in Virginia, den Schlüssel für die massive Ausbreitung gefunden haben. Sie vermuten einen Zusammenhang mit dem zur Pockenimpfung eingesetzten Vaccinia-Virus.
[...]
Als die Pocken als ausgerottet galten, wurden auch die Impfungen mit dem Vaccinia-Virus eingestellt. Damit aber verschwand auch der Schutz vor dem HI-Virus, der die Ausbreitung des Aids-Virus unterdrückt haben könnte.
[...]
Seit keine Pocken-Impfungen mehr stattfinden, ist die Zahl der HIV-Infektionen zumindest weltweit stark gestiegen, wie die US-Forscher im Fachmagazin BioMed Central Immunology berichten.

Wenn das HI-Virus erst durch das Absetzen der Pockenimpfung an Verbreitung gefunden hat, müsste es vor der Einführung der Pockenimpfung im 19. Jahrhundert nicht auch schon Fälle von HIV Ansteckungen und AIDS Toten gegeben haben?

Dies liesse sich doch durch Funde oder Ausgrabungen belegen lassen können?

Zudem müsste doch die HIV Resistenz bei Menschen – welche noch einen wirksamen Pockenimpfschutz haben – höher sein als bei ungeimpften, dies lässt sich sicherlich auch belegen.

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