Erkentnis des Tages – «Prostitution ist auch nur eine Form des Datings»

May 11th, 2012

Quelle: tagesanzeiger.ch

Jeder bezahlt für Sex. Aber nur bei einer Prostituierten hat man Kostenwahrheit.
- Anton Haefliger, Kommentator -

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Der Hafenkran kommt vor Gericht – Eiszeitkanone als Alternative?

May 9th, 2012

«Zürich Transit Maritim» spielt mit der Fantasie, dass es in Zürich einst einen Hafen gab, dessen Überreste jetzt ausgegraben werden. Tatsächlich war die Gegend vor 30 und 16 Millionen Jahren von Meer überdeckt, wovon im Boden die Schichten der unteren und oberen Meeresmolasse zeugen.

Das war doch um die Zeit des Miozän?
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ein Hafenkran diese Zeitperiode adäquat widerspiegelt.

Für den Club Maritim, ähh, Zürich Transit Maritim habe ich aber eine viel bessere Idee!
Wie wäre es mit einer 30 Meter hohen Schneekanone anstelle eines Hafenkrans?
Ich spiele mit der Fantasie, dass es in Zürich einst einen Gletscher gab. Tatsächlich war die Gegend während der letzten grossen Eiszeit mit Schnee und Eis überdeckt gewesen. Ich habe mir mit meinen bescheidenen Kenntnissen in der Grafikbearbeitung erlaubt, eine Visualisierung dieser “Eiszeitkanone”-Idee beizulegen:

Die Schneekanone würde natürlich nur 9 Monate beim Rathausplatz stehen. Einmal aufgestellt könnte die Schneekanone während den heissen Sommermonaten zwei mal täglich Schnee produzieren und den Bewohner von Zürich die Vorzüge der Eiszeit näher bringen.

Das Wasser für den Schnee könnte direkt aus der Limmat bezogen werden, denn Solarstrom stellt uns das EWZ kostenlos zur Verfügung. Somit erfüllt die Eiszeitkanone die strengen ökologischen Auflagen.

Auch der Tourismus würde von diesem “Höhepunkt des Kunstprojekts” profitieren (Bitte mit Zürich Tourismus absprechen), von den Erwähnung in den Tagesmedien sowie im Nebelspalter mal ganz zu schweigen.

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Aufsteller des Tages – Schweiz wartet mit der Unterzeichnung des ACTA-Abkommens zu

May 9th, 2012

Quelle: admin.ch

Die Schweiz wartet mit der Unterzeichnung des ACTA-Abkommens vorerst zu, bis genügend Entscheidelemente für die Beurteilung des weiteren Vorgehens vorliegen. Dies hält der Bundesrat in einer Antwort auf ein Schreiben der aussenpolitischen Kommission des Nationalrats fest.

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Was vom heiligen Sonntag übrig bleibt

May 9th, 2012

Der Sonntag, der heilige Tag des Abendlandes ist im Begriff endgültig in der Bedeutungslosigkeit zu versinken.

Seit geraumer Zeit nagt die Wirtschaft und der Kommerz am Heiligtum. Alle wollen 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche konsumieren und Spass haben. Über Jahrhunderte hinweg zollte man dem heiligen Ruhetag Respekt, nun soll alles anders werden?

Als in den 90er die altehrwürdigen Hochheiligen durch die Lausebengel-Party-Generation zu Fall gebracht wurden, ahnte noch niemand mit dem Sakrileg, auch den Sonntag als Ruhetag abschaffen zu wollen. Aber genau dies wird gefordert: Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten, rund um die Uhr, wann immer es der Konsument wünscht, denn dieser ist schliesslich König.

Dagegen sind vor allem die Gewerkschaften, aber auch die SP, die in der flexiblen Ladenöffnungszeiten eine Benachteiligung für das Verkaufspersonal sieht. Andere sehen hauptsächlich keinen Bedarf für eine Liberalisierung und begründen ihre Ablehnung damit, man könne ja seine Besorgungen auch unter der Woche tätigen, frei nach dem Credo: Wenn ich es so mache, dann sollen es die Anderen auch so handhaben. Die Kirchenverbände und einige Parteien sehen den “Familientag” und das “Christentum” in Gefahr und sind daher auch dagegen – Tradition verpflichtet eben.

Lasst uns zusammen ein Gedankenexperiment machen. Es findet an einem Sonntag statt, in einer Welt, wo der Sonntag noch Sonntag sein kann, heilig und unantastbar, arbeitsfrei für alle und jeden. Auch für unsere Protagonisten: Die Familie Meier aus Zürich.

  • 9:15 Der kleine Karl kommt in das Schlafzimmer seiner Eltern und weckt diese. Sie haben verschlafen. Der elektrische Radiowecker hat keinen Strom, denn dieser ist in der Nacht ausgefallen und das EWZ arbeitet erst wieder am Montag.
  • 9.35 Die Dusche funktioniert nicht, ein Rohrleitungsbruch in Altstetten lässt das Wasser an der falschen Stelle sprudeln. Ab Montag wird sich jemand darum kümmern.
  • 9:55 Frau Meier hat ein paar Knäckebrot von letzter Woche aufgetischt. Da sie gestern vergessen hat einen Butterzopf im Coop einzukaufen und heute keine Bäckerei geöffnet hat, fällt das Frühstück ein wenig karg aus.
  • 10:30 Klein Karl würde heute gerne in den Zoo gehen. Frau Meier erklärt ihm dass der Zoo heute geschlossen hat, denn auch die Zoo-Angestellten haben Familie und wollen den Sonntag gemeinsam was unternehmen. Dann möchte Karl halt ins Kino gehen, aber Mama Meier muss ihn wieder enttäuschen. An einen Fussballmatch würde Herr Meier an einem Sonntag auch gerne mal gehen, aber niemand arbeitet im Stadion. Die Stadion-Mitarbeiter haben alle auch… ja, ihr wisst schon.
  • 11:17 Die Familie ist gemeinsam am spazieren, einen Ausflug mit dem Zug an den Rigi geht nicht, da keine Züge fahren. Es ist richtig friedlich. Auch keine Autos auf den Strassen, denn seit die Polizei am Sonntag ihren Dienst eingestellt hat, wurde das Autofahren an diesem Tag verboten. Diese Massnahme wurde verabschiedet um den Bürger optimal zu schützen, denn bei einem Unfall wäre weder die Sanität noch die Polizei vor Ort, was Menschenleben kosten könnte. Auch sonst hört oder sieht man keinen Verkehr, keine lauten Flugzeuge, keine Schiffe, alles ruhig, so richtig erholsam.
  • 13:00 Klein Karl möchte gerne ein Eis…
  • 13:15 Frau Meier würde gerne die neue Vogue kaufen…
  • 13:50 Herr Meier hat Lust auf ein kaltes Bier…
  • 14:19 Die Familie ist bei Freunden, die haben Strom und fliessendes Wasser. Herr Meier duscht rasch, Frau Meier hat sich auf dem Sofa aus Langeweile schlafen gelegt und klein Karl schaut sich das Testbild von SF auf dem Fernseher an. Auch die Leute von Schweizer Fernsehen haben Familie.
  • 18:00 Ein ereignisreicher Tag neigt sich dem Ende zu. Familie Meier ist nun wieder zuhause. Frau Meier überlegt sich was sie tun würde, wenn an einem Sonntag der Wohnungsschlüssel verloren ginge…
  • 20:24: Bedingt durch den Stromausfall geht die ganze Familie ins Bett als die Sonne hinter dem Horizont untergeht.
  • 20:36 Frau Meier flüstert ihrem Mann ins Ohr: “Schatz, lasst uns nächste Woche mal in die Berge fahren”. “Montag bis Freitag arbeite ich bis 18 Uhr und am Samstag kommt deine Mutter zu Besuch”, antwortet Herr Meier. “Gut, dann machen wir den Ausflug eben am Sonntag… schlafe gut mein Schatz.”
  • Zugegeben das Gedankenexperiment ist ein wenig extrem, aber letztendlich nur Konsequent. Warum muss an einem Sonntag ein Museum, Kino, das Alpamare, ein Bergrestaurant oder die Schalterhalle der SBB geöffnet sein? Wer befördert die Menschenmassen von A nach B an diesem Tag? Warum ist es wichtig an einem Sonntag einen Ausflug in die Berge machen zu müssen? Man könnte dafür den Samstag nehmen – nach dem obligaten Einkaufen wäre dafür immer noch genug Zeit übrig. Warum sollte man an einem Sonntag ein Fussballspiel oder ein Konzert sehen müssen?

    Ich möchte das Geschrei hören, wenn Dinge wie das Reisen mit dem Zug oder ein Glas Wein trinken im Restaurant nicht mehr möglich sind, nur weil der Wochentag ein Sonntag ist. Bevor uns jemand sagt wie der Einzelne sein Tagesablauf zu organisieren hat und welche Bedürfnisse “Sonntagskonform” sind, wäre eine Bestandsaufnahme im eigenen “Gärtli” angebracht. In der heutigen säkularen Gesellschaft ist ein verordneter Ruhetag mit Einschränkungen aus religiösen und traditionellen Motiven nicht mehr vertretbar. Wer am Sonntag in die Kirche gehen will, mit der Familie etwas unternehmen möchte, oder den Wocheneinkauf im Coop besorgt, sollte dies tun können – wie an einem anderen Tag auch.

    Da es genug Menschen gibt die am Sonntag arbeiten wollen, gibt es hier nicht mehr Probleme als wenn man an einem Donnerstag arbeiten müsste. Der Anreiz mag die bessere Bezahlung sein – die übrigens beibehalten werden muss – aber auch die Flexibilität auf Teilzeitangestellte ausweichen zu können, die ihrerseits gerne am Wochenende oder zu Randstunden arbeiten wollen.

    BTW: Der Abstimmungssonntag wird übrigens ab sofort auf den Samstag verlegt. Ihr wisst schon: Familien und so…

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    Nachtgedanke

    May 2nd, 2012

    Fummeln im Fummel bei Fumel

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    Der wohl älteste “Raubkopierer” der Welt – oder Schachmatt durch Patriotismus

    May 2nd, 2012

    Quelle: 20min.ch

    Der Witwer schickt die selbst gebrannten DVDs an US-Truppen im Irak und in Afghanistan. Die Filme sollen die Soldaten in Gefechtspausen unterhalten und auf andere Gedanken bringen.
    [...]
    Die US-Unterhaltungsindustrie lässt den vermutlich ältesten [Anm: Hyman Strachman ist 92] Raubkopierer der Welt gewähren – wenn auch zähneknirschend. Ein Sprecher nahm gegenüber der «New York Times» Stellung. «Wir sind dankbar, dass die von uns produzierte Unterhaltung jene erfreut, die weit weg von zuhause sind.» Rechtliche Schritte werden offenbar keine ergriffen.

    Hyman Strachman scheint auch ein guter Schachspieler zu sein.

    Will die US-Unterhaltungsindustrie nicht als unpatriotisch gelten muss sie den “Support Our Troops” Gedanke wohl mittragen.

    In diesem Sinne: Schachmatt durch Hyman Strachman!

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    Link des Tages – cheat-sheets.org

    May 2nd, 2012

    Da braucht man kurz einen Linux Konsolen-Befehl oder ein Java Code Fragment und kennt die Schreibweise oder die verfügbaren Optionen nicht mehr auswendig. Handbücher, eingebaute Hilfen oder Google helfen einem in der Regel schnell und unkompliziert weiter.

    Aber wäre es nicht schön all die wichtigsten Daten in kompakter Form verfügbar zu haben?

    Unter cheat-sheets.org findet sich ein Sammelsurium der gängigsten Programmiersprachen, Systemen, Frameworks und Methoden als Schnellreferenz in HTML und PDF.

    Von ActionScript bis Zen Coding deckt cheat-sheets.org so ziemlich alles im Bereich Kurzreferenz ab. Neben jQuery (die ich persönlich viel praktischer finde als die API Referenz auf der jQuery Webseite), VMware und AWK, gibt es sogar eine Kurzreferenz für World of Warcraft, oder eine Referenz zu MySQL im Posterformat.

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    Von Licht ernährt – bis in den Tod

    April 28th, 2012

    Quelle: tagesanzeiger.ch

    Der Mensch mag ja ein breites Spektrum an Nahrungsmittel verwerten, Licht gehört definitiv nicht dazu und dies wusste auch Anna Gut, denn sonst hätte sie sich nicht auf dieses “Experiment” vorbereiten müssen.

    Mir ist es ein Rätsel wie sie ohne zu trinken und dem ausspucken ihres Speichels eine ganze Woche überleben konnte. Die Kopf- und Nierenschmerzen müssen gewaltig gewesen sein.

    Dass sie ohne Nahrungsmittel nicht überleben kann, hätte ihr bewusst sein müssen in einer Welt, wo täglich tausende Menschen wegen Unterernährung sterben. Spätestens als sie dermassen geschwächt war und sich immer mehr zurück zog hätte sie einen Arzt aufsuchen müssen. Ich zweifle massiv daran, ob sie unter normalen Umständen, also ohne das “Lichtexperiment”, mit solchen Symptomen nicht schon lange einen Arzt aufgesucht hätte.

    Dass Frau Gut verhungerte, ist bedauerlich aber absehbar gewesen. Die Erkenntnis, dass man ohne Lebensmittel unweigerlich sterben wird, wäre ihr vergönnt gewesen.

    An alle Lichtesser und potentielle “Ich-bin-auch-eine-Pflanze”-Lichtesser-Anwärter: Die Photosynthese können nur Pflanzen und auch diese brauchen Nahrung in Form von Stickstoff und Phosphor. Aber vor allem brauchen sie Wasser.

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    Bild des Tages – Ich bin root, ich darf das!

    April 20th, 2012

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    Na, haben wir was getrunken? – Nein, aber mein Lümmel hat ein Schnaps-Bad genommen

    April 19th, 2012

    Quelle: tagesanzeiger.ch

    Man nennt es Eyeballing. Die Methode besteht darin, sich hochprozentigen Alkohol, zum Beispiel Wodka, direkt ins Auge zu giessen. Ein Brennen ist garantiert, eine Verminderung der Sehschärfe bei wiederholter Anwendung möglich. Aber das Ziel ist natürlich ein anderes: ein sehr schneller und ausgesprochen heftiger Rausch.

    Das Benetzen des Auges ist dabei nur ein Weg, den Alkohol in den Körper zu bringen, ein anderer ist das Einführen eines in Schnaps getränkten Tampons in die Vagina oder in den After.

    Da bekommt der Ausdruck: “sich einen hinter die Binden zu kippen”, eine völlig neue Bedeutung.

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